Das ist der Lieblingsplatz von Lilli in meinem Arbeitszimmer. (Foto: FW)
Wie das open-PR-portal informiert, ist seit Anfang 2008 die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland, in denen Katzen leben, auf ca. 6,5 Millionen angestiegen. Der Siegeszug der Stubentiger ist
unaufhaltsam. Immer mehr Menschen leben in ihrer Wohnung allein und nehmen eine oder mehrere Katzen auf, weiß open-PR. Die Samtpfötchen können, anders als ein Hund, den Tag über allein sein,
brauchen nicht Gassigehen und sind auch zufrieden damit, nur in der Wohnung zu leben, wenn sie es gewohnt sind. Psychologen sagen ihnen sogar eine ausgleichende Wirkung für gestresste Seelen
nach. (FW)
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Von Frank Walenszus
Leipzig/Dresden. Nach Einschätzung des Landeskriminalamts Sachsen ist der Großraum Leipzig ein wichtiger Umschlagplatz für den Rauschgifthandel in Sachsen. Die gesamte Region werde
intensiv mit Betäubungsmitteln „versorgt“. In der 17-jährigen Zusammenarbeit des Zollfahndungsamts Dresden und des Landeskriminalamts Sachsen in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift
Sachsen (GER) bei der Bekämpfung der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität im Freistaat konnten beachtliche Erfolge erreicht werden informiert das LKA am 26. April in einer
Pressemitteilung.
Seit ihrer Gründung konnte die GER Sachsen, so das LKA, rund 480 Kilogramm Drogen, darunter 205 Kilogramm Heroin, 130 Kilogramm Haschisch, 48 Kilogramm Kokain und 42 Kilogramm Amphetamin
beschlagnahmen. Jetzt gehen Polizei und Zoll daran, den Großraum Leipzig sicherer zu machen. Der Präsident des Zollkriminalamtes, Karl-Heinz Matthias, und der Präsident des Landeskriminalamtes
Sachsen, Paul Scholz, unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung und haben die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Westsachsen (GER Westsachsen) t formal ins Leben gerufen. Die neue GER
Westsachsen, die durch Zollfahndung und Polizei ebenfalls paritätisch mit jeweils fünf Beamtinnen und Beamten besetzt sein wird, wird, laut der Pressemitteilung, ihren Sitz im Leipziger Stadtteil
Eutritzsch haben.
Die Ermittlungsgruppe werde voraussichtlich im September 2010 ihre Arbeit aufnehmen. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur neuen GER Westsachsen haben zugleich beide
Behördenleiter vertraglich vereinbart, dass das Zollfahndungsamt Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen ihre Zusammenarbeit in der bisherigen Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Sachsen
(GER Sachsen) mit Sitz in Dresden fortsetzen. Die Ermittlungseinheit trage ab sofort die Bezeichnung Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Ostsachsen (GER Ostsachsen).
Die Kooperationsvereinbarungen zu beiden Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift sehen vor, künftig noch stärker die Finanzierungsquellen der Drogenhändler trocken zu legen.Darüber hinaus werde
die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden auf Bundes- und Landesebene und die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen verbessert, um den zunehmend international organisierten, logistisch
bestens aufgestellten Drogenbossen ihr kriminelles Handwerk zu legen.
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Von Frank Walenszus
Mann und Frau, so scheint es, gehen immer öfter getrennte Wege. Wie das Statistische Bundesamt jüngst informiert, ist die Zahl der Ehescheidungen im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um drei
Prozent gestiegen. 191.000 Paare revidierten damit ihr Ja im Standesamt vor den Scheidungsrichtern. Damit ist erstmals seit Jahren wieder ein Anstieg gescheiterter Ehen zu verzeichnen. Laut
Bundesamt wurden 2008 von 1000 Ehen elf geschieden im Jahr 1993 seien es nur acht von 1000 Ehen gewesen. Während von 1992 bis 2003 die Zahl der Trennungen von 135.000 auf 214.000 gestiegen war,
kehrte sich in den Jahren 2004 bis 2007 dieser Trend um. In den ostdeutschen Ländern wurden dem gegenüber in den Jahren 1992 bis 1996 nur wenige Ehen geschieden.
Bei 54,2 Prozent der Scheidungen ging die Initiative von der Frau aus. Nur 37,2 Prozent aller Scheidungsklagen stellte der Mann. In den übrigen Fällten wurden beide Partner aktiv. Das kritische
Jahr, so entnimmt man der Statistik des Bundesamtes ist nicht, wie verbreitet angenommen, das verflixte siebte Jahr. Als kritisches Jahr erwies sich 2008 das 14 Jahr des Zusammenlebens der Paare.
Von den Ehescheidungen waren immerhin 150.200 minderjährige Kinder betroffen.
Im Freistaat Sachsen stieg die Zahl der Ehescheidungen von 2194 im Jahr 1991 auf 7715 Trennungen im Jahr 2008. Laut dem Statistischen Landesamt Thüringen wurden im Freistaat im vergangenen Jahr
4344 Ehen geschieden. Das seien 73 weniger als 2008 gewesen so die Behörde. Damit setze sich der seit 2004 verzeichnete rückläufige Trend fort. Die meisten Ehen wurden zwischen dem 4. und 8.
sowie im 20. Ehejahr geschieden. Eine Zunahme von Single-Haushalten registrierte man dennoch in beiden Freistaaten. Die Zahl der Kinder in diesen Haushalten ist rückläufig.
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Von Frank Walenszus
2927 Babys erblickten im vergangenen Jahr im Erzgebirgskreis das Licht der Welt. Zu wenig befinden Agnes und Reiner Weigel vom Verein Kaleb Westerzgebirge Sosa angesichts der Abtreibungen im
Freistaat Sachsen von 6199 lebensfähigen Babys. Kaleb hat es sich zur Aufgabe gemacht Leben zu bewahren und schwangeren Frauen zu helfen. Er ist die erste Lebensrechtsbewegung in
Ostdeutschland.
Die katholische und die evangelische Kirche führte gemeinsam mit Kaleb eine Woche für das Leben durch. Motto: „Von Anfang an uns anvertraut – Menschsein beginnt vor der Geburt". Nach Angaben des
Statistischen Landesamts wurden 2008 im Freistaat rund 33.900 Kinder geboren – 6199 Babys hätten es mehr sein können. Sie wurden im Mutterleib durch Abtreibung getötet, 154 weniger als im Jahr
zuvor, doch jedes getötete Baby ist eines zu viel.
Der Verein Kaleb Westerzgebirge sieht deshalb keine Trendwende. Im Freistaat wurden seit 2002 laut Statistischem Landesamt insgesamt 45941 Schwangerschaften abgebrochen, 11530 mehr als im Jahr
2008 Kinder geboren wurden. „Diese Zahlen sind verheerend. Wo bleibt da der Aufschrei auch in Sachsen", fragen Agnes und Reiner Weigel. „Dem Werteverfall in der Gesellschaft, in der Sexualität
nur noch ein Spaß- und Lustfaktor ist, wollen wir christliche Werte wie Liebe und Partnerschaft entgegensetzen."
Die Verantwortung des Mannes für das neue Leben werde zunehmend ausgeblendet, ist sich Agnes Weigel sicher. Das bewirke einen hohen seelischen Druck auf die Schwangere. Keinesfalls will der
Verein Frauen, die abtreiben, anprangern. Ziel sei es, ihnen bei der Lösung von Konflikten im Zusammenhang mit der Schwangerschaft zu helfen. Bereits zuvor müsse jedoch tiefgründig über
Sexualität, Partnerschaft und Schwangerschaft aufgeklärt werden.
Der Verein bietet zudem Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch Hilfe an. „In unserem Land müssen das Mutter- und Vatersein sowie die Ehe wieder aufgewertet werden als ein Schutzraum für
Schwangere", fordert Reiner Weigel. Die Einnahme der Pille zum Abbruch der Schwangerschaft bis zur sechsten Woche bewirke zudem, dass viele Frauen seelisch erkranken. „Erst später wird es ihnen
bewusst, dass sie selbst Hand an ihr Kind gelegt haben", weiß Agnes Weigel. „Sie bedürfen dann für lange Zeit psychologischer Betreuung."
Immerhin würden laut soziologischen Erhebungen 70 Prozent der Frauen nach einem Abbruch darunter leiden. Der Verein berät zwar Schwangere, lehnt es aber ab, sogenannte Beratungsscheine als
Voraussetzung für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch auszustellen. „Deshalb erhält er keine Fördermittel und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Leistungen der
Mitglieder.
Reiner Weigel: „Unsere Beratung erfolgt ehrenamtlich, wertneutral und ergebnisoffen." Nimmt man die Abtreibungen allein des Jahres 2008 zum Maßstab, müssten in Schulen des Freistaats in rund 250
Klassenzimmern auf jedem Platz vermerkt sein: „Ich wollte hier lernen, doch man nahm mir das Leben", beschreiben es Agnes und Reiner Weigel.
Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr rund 675 000 Kinder in Deutschland geboren. Das waren 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr, als etwa 683 000 Neugeborene das Licht der Welt
erblickten. Die Zahl der Abtreibungen ging im vergangenen Jahr in Deutschland um 2387 auf rund 114 500 zurück. Deutschlandweit würden täglich durchschnittlich mehr als 325 Babys durch Abtreibung
getötet.
Bei 40 Prozent der Frauen, die abtrieben, habe es sich um eine Erstlingsgeburt gehandelt. Mehr als 97 Prozent aller Kindestötungen im Mutterleib wurden nach der Beratung vorgenommen. Knapp die
Hälfte der angehenden Mütter war ledig und rund 45 Prozent verheiratet. Nur knapp drei Prozent der Abbrüche waren medizinisch begründet. In den Jahren seit der Neuregelung des
Strafgesetzbuch-Paragrafen 218 sind laut Statistischem Bundesamt rund 1,5 Millionen Kinder vor der Geburt getötet wurden.
Von den minderjährigen Mädchen waren fast ausschließlich (99,7 Prozent) ledig und der überwiegende Teil (98,6 Prozent) hatte vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Kinder geboren. Allerdings
gaben 1,4 Prozent der Betroffenen an, bereits ein Kind zur Welt gebracht zu haben.
Insgesamt wurde in 47,8 Prozent aller Fälle die Schwangerschaft vor der achten Schwangerschaftswoche abgebrochen, bei den unter 18-Jährigen betrug der Anteil 41,8 Prozent. Der Anteil der Abbrüche
in der achten bis einschließlich zwölften Woche betrug an der Gesamtzahl der Fälle 50,2 Prozent, bei Minderjährigen wurden jedoch in diesem Zeitraum 57,5 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche
vorgenommen. Insgesamt wurden damit 98 Prozent aller Abbrüche bis einschließlich zur zwölften Schwangerschaftswoche vorgenommen, bei den Minderjährigen waren es 99,3 Prozent der Fälle. Die
durchschnittliche Schwangerschaftsdauer liegt bei den unter 18-Jährigen bei 8,1 Wochen und damit um 0,2 Wochen höher als in der Gesamtzahl der Fälle, bei denen die durchschnittliche Dauer bei 7,9
Wochen liegt.
Der Anteil der Minderjährigen an allen Schwangeren, die 2008 in Deutschland einen Abbruch vornehmen ließen, liegt bei 4,7 Prozent. Diese Zahl war 2008 mit 5.347 Abtreibungen rückläufig, das ist
ein Minus von 13,4 Prozent und damit 828 Fälle weniger als im Vorjahr, doch immer noch zu hoch. Laut Statistischen Bundesamt erhöhte sich die Zahl der Sterbefälle im vergangenen Jahr um 20 000
gegenüber 2007 auf 844 000. Damit wurden 2008 rund 169 000 weniger Kinder geboren als Menschen verstarben. 2007 lag die rechnerische Lücke zwischen Neugeborenen und Verstorbenen bei 141 000 ohne
die Abtreibungen von 114 500 Neugeborenen in Deutschland wäre diese Bilanz weniger negativ ausgefallen.
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Das 2te Deutsche Reich besteht