Fotos: Frank Walenszus
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Text und Fotos von Frank Walenszus
Hier wollte man eigentlich Luftschiffe bauen, die bis zu 160 Tonnen Lasten transportieren sollten. Doch daraus wurde nichts, die Realität war eine andere. Ein malayischer Geldgeber übernahm den
Bau und schuf in der riesigen Halle das größte Tropenparadies Europas, das 2004 im brandenburgischen Ort Brand 60 Kilometer südlich von Berlin eröffnet wurde. Schnelle Zufahrt über die A 13
Dresden – Berlin.
Südseeflair im Bundesland Brandenburg bei 25 Grad Wärme am weißen Strand zwischen Bananenstauden, Kokosblüten, Orchideen, einem Mangrovensumpf und 18 Meter hohen Palmen. Urlaubsidylle, ohne in
den Flieger nach Fernost steigen zu müssen.
Gezwitscher von exotischen Vögeln vom Band vermittelt ein originales Südseeflair. Riesige Pools, Kinderplantschbecken, Wasserrutschen, eine balinesischen Lagune, Trampolin- und Kartbahnen,
exotischen Strandhütten, Beachvolleyballfelder, Bars, Restaurants und eine tropischen Shoppingmeile runden das Bild ab. Mit entspannenden Massagen – von der Thai- bis hin zur Aromaölmassage -
kann man sich verwöhnen lassen. Abends ist auf der Südseebühne bei ständig wechselnden Shows Partytime angesagt. (FW)
31. Oktober 2010
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Text/Fotos von Frank Walenszus
Ückeritz/Usedom. Das idyllisch gelegene kleine Ostseebad Ückeritz auf der Insel Usedom ist beherrscht von chinesischen Kriegern. Doch Bange machen gilt nicht, denn sie sind aus Ton und
spiegeln eine Kultur vor mehr als 2000 Jahren wieder.
Shi Huang Di, erster Kaiser von China, befahl zu seiner Ehre vor über 2000 Jahren ein einzigartiges Denkmal zu schaffen. So ließ er sich ein Mausoleum mit wahrhaft göttlichen Ausmaßen erbauen.
Die Grabanlage, die durchaus ein achtes Weltwunder darstellt ist gleichzusetzen mit dem Bau der Pyramiden.
Überliefert ist, dass mehr als 700.000 Arbeiter in rund vier Jahrzehnten die Grabanlage mit einer Armee aus 8000 Terrakotta-Soldaten geschaffen haben. Sie sollten das Grab des chinesischen
Kaisers bewachen.
Doch wie so oft fallen Hochkulturen der Geschichte zum Opfer. 2000 Jahre mussten vergehen als im Jahr 1974 Bauern beim Brunnenbau zufällig Tonscherben und Waffenteile der längst vergangenen
Dynastie entdeckten. Mit wissenschaftlicher Akribie wurde die Jahrhundertsensation nachgebildet. Über 160 lebensgroße nachgebildete Terrakotta-Krieger wurden eigens für diese Ausstellung in
Ückeritz nach Usedom geholt. Erstmalig zu sehen sind zudem zwei Quadrigen mit insgesamt acht Pferden sowie ein Modell der Grabanlage mit über 3000 Terrakotta-Soldaten.
Eine Sonderschau mit antiken chinesischen Waffengerät und Gebrauchsgegenständen sowie eine Jadesammlung und chinesisches Geld im Wandel der Zeit ist ebenfalls Teil der überaus sehenswerten
Ausstellung.
Die Ausstellung hat im Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr, im November donnerstags bis sonntags 10 bis 16 Uhr und vom 20 Dezember bis 1. Januar täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet (Änderungen
vorbehalten). Informationen unter 04371 8691144.
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Text und Fotos von Frank Walenszus
Lichtenstein. Auf Schusters Rappen können Besucher im kulturellen Landschaftspark Miniwelt in Lichtenstein rund 100 Sehenswürdigkeiten aus fünf Kontinenten bestaunen. Freilich zwar nur im
Miniformat aber dafür originalgetreu im Maßstab von 1 : 25. Im Juli 1999 wurde der Landschaftspark eröffnet. Nach Angaben der Miniwelt Sachsen GmbH haben bislang mehr als eine Million Menschen
aus dem In- und Ausland den Landschaftspark besucht und sich von der Detailtreue und der handwerklichen Kunst der Modellbauer überzeugt.
Bereits jetzt können rund 100 Modelle von der Antike bis zum 20. Jahrhundert besichtigt werden. Geplant sind insgesamt 160 Modelle aus aller Welt originalgetreu aufzubauen. Auch einheimische
Sehenswürdigkeiten kommen nicht zu kurz wie das Bergbaumuseum in Oelsnitz und Mühlen aus dem Vogtland. Monumentale Bauten aus den USA, Australien, Europa, Asien oder Afrika wie der Eiffelturm
oder der Arc de Triomphe aus Frankreich, die Dresdner Frauenkirche, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, die Wartburg in Eisenach künden vom Schöpfertum der Menschen. Das Brandenburger Tor in
Berlin, der Fernsehturm mit einer Höhe von 14,6 Metern oder die Siegessäule sind weithin in der Landschaft sichtbar. Staunen kann man auch über die weltgrößte Ziegelbrücke mit einer Länge des
Originals bei Mylau von 574 Metern und einer Höhe von 78 Metern überspannt sie das Tal der Gölzsch. Freilich, das Modell ist nur rund 22 Meter lang und mehr als drei Meter hoch.
Deutsche Burgen, historischer Fachwerkbau , Freiheitsstatue, Tadsch Mahal, schiefer Turm von Pisa, Chinesische Mauer, der Felsendom Jerusalem, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Pyramide
El Castellon von Mexiko, die Cheopspyramide südwestlich von Kairo – es gibt kaum ein international bedeutsames Monument, das nicht in Lichtenstein zu sehen ist. Viele Bauten spiegeln zudem die
Lebensweise der Menschen in ihren Ländern wider, wie unter anderem Bauerhöfe aus dem Schwarzwald oder der Oberlausitz sowie Kirchen oder der Borobudur Tempel der Insel Java in Asien.
Ein Leitsystem führt den Besucher von Monument zu Monument mit verständlichen Erläuterungen zum Modell. Eine Mini-Seen-Landschaft mit Leuchttürmen und Wasserfahrzeugen rücken Ost- und Nordsee in
unmittelbare Nähe des Vorerzgebirges. Bootsführungen verlocken die Weite der Ozeane zu erleben und durch Täler der Parklandschaft bahnt sich eine Gartenbahn ihren Weg. Wer die Welt sehen will,
muss ganz einfach nach Lichtenstein in die Miniwelt kommen.
28.07.2010
Fotos: Frank Walenszus
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Niederfinow. Das Schiffshebewerk Niederfinow im Land Brandenburg wurde 1934 in Betrieb genommen. Damit ist es das älteste noch intakte Schiffshebewerk in Deutschafland. Am Oder-Havel-Kanal
gelegen, hebt und senkt das Bauwerk Wasserfahrzeuge und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 36 Metern.
Das Schiffshebewerk steht unter Denkmalschutz. 2007 wurde das Bauwerk von Bundesingenieurkammer mit dem Prädikat Historisches Wahrzeichne der Ingenieurbaukust in Deutschland.
Fotos: Frank Walenszus
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Das 2te Deutsche Reich besteht