Sie befinden sich auf der Homepage des Diplomjournalisten Frank Walenszus. Ich freue mich, Sie virtuell begrüßen zu können. Sie finden hier Beiträge aus Politik und Gesellschaft, Wirtschaft/Soziales, Lyrik, Glaube und Ethik aber auch Ausflüge zu touristischen Zielen sowie einen Einblick in mein  persönliches Umfeld. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und bin natürlich auch auf Ihre Meinung gespannt. Ihnen steht dafür mein Gästebuch zur Verfügung.



Baue keine Treppe von guten Werken, um den Himmel zu erreichen. Der Himmel ist weit weg von "guten Leuten" und nur einen Schritt weg von einem Sünder.

Corrie ten Boom



Der Cyberkrieg hat bereits begonnen

Atomprogramm der Republik Iran bereitet der westlichen Welt zunehmend großes Unbehagen

Von Frank Walenszus

Der Dritte Weltkrieg hat, so scheint es zumindest, leise und von der Weltöffentlichkeit fast unbemerkt bereits begonnen. Keine Kampfbomber, Raketen oder Bodentruppen sind im Einsatz, sondern hochqualifizierte Spezialisten der Informations- und Computerbranche, insbesondere der USA, der NATO und der Geheimdienste tummeln sich im unsichtbaren Netz, haben potenzielle Feinde der westlichen Welt im Visier. Vieren sind die effiziente Kolonne. der Netzkämpfer, die sich unbemerkt in Systeme feindlicher Staaten hacken, die strategischen Zentren der Feindobjekte lahmlegen, Forschungsanlagen oder Rüstungsunternehmen zerstören.

Die Republik Iran ist da besonders im Fokus der USA und der NATO geraten, die dem Iran in der Atomforschung das Recht auf Selbstbestimmung absprechen. Interessant dürfte da ein Artikel der Jerusalem Post sein, der im Newsletter der Israelischen Botschaft am 16. Januar 2012 verschickt wurde, der insbesondere das Atomprogramm des islamischen Staates zum Inhalt hat.

Der Iran treibe sein Atomprogramm immer weiter voran, und es scheint im Moment keinen effektiven Weg zu geben, ihn davon abzuhalten, heißt es in dem Beitrag. „Sollte die derzeitige Lage weiter unverändert bleiben, sehen wir uns möglicherweise wirklich bald mit einem nuklearen Iran konfrontiert“, konstatiert das Blatt. Der Iran arbeite weiter an der Entwicklung von Atomwaffen, und wie es scheine, könnten diese bereits im nächsten Jahr bereit sein. Die jüngste Entwicklung in dem Konflikt sei die iranische Ankündigung, jetzt auch in einer neuen Einrichtung in Fordo, nahe der heiligen Stadt Qom, Uran anreichern zu wollen.

Die Jerusalem Post schätzt ein, dass die unmittelbar bevorstehende Eröffnung einer weiteren Anreicherungsanlage eine militärische Lösung verkompliziere, da die neue Anlage tief in der Erde, nahe einer sehr gut geschützten Militärbasis, vergraben ist und damit weitaus besser gegen Luftangriffe geschützt sei als die alte Uran-Anreicherungsanlage in Natanz. Und selbst wenn ein Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen erfolgreich wäre, kämen seine geopolitischen Konsequenzen einem Albtraum gleich, obwohl die Aussichten eines nuklearen Iran nicht weniger albtraumhaft wären, orakelt das Blatt.

Interessant dürfte die Schlussfolgerung in der Redaktionsstube der Jerusalem Post sein, dass verdeckte Aktionen weitaus weniger riskant seien, aber auch nicht so effektiv. So habe beispielsweise die Ermordung von Mostafa Ahmadi Roshan, dem Direktor der Uran-Anreicherungsanlage von Natanz, dem Atomprogramm zweifellos einen Schlag versetzt. Doch dieser Schlag sei, wenn überhaupt, nur vorübergehend, da Roshan natürlich nicht die einzige Person im Iran war, die in das Atomprogramm eingeweiht war.

Allerdings räumt die Redaktion der Jerusalem Post ein, dass Aktionen dieser Art negative Nebenwirkungen haben. Sollten die USA hinter der Ermordung von Roshan stecken, könnte es für die Obama-Regierung theoretisch schwierig werden, gemeinsam mit Russland und China eine einheitliche Front gegen den Iran zu bilden, so deren Auffassung. Auch befürchten einige, dass gezielte Tötungen das Lager der Extremisten stärken würden. Jedoch sei es heutzutage ohnehin nahezu unmöglich, überhaupt moderate Kräfte in der iranischen Führung auszumachen.

"Cyber-Warfare" und andere nicht-tödliche Aktionen hingegen, so wie der Virus Stuxnet, würden viel weniger eine potenzielle Koalition unter den USA gefährden. Sarkastisch konstatiert das Blatt, dass einige dieser Aktionen den Iranern auch als „Unfälle“ präsentiert werden könnten. Zumal Wirtschaftssanktionen bisher noch keinen Einfluss auf die iranische Atompolitik gehabt hätten, auch wenn sie einigen Schaden angerichtet haben.

Irans Drohung, die Straße von Hormus zu schließen, könnte ein Zeichen seiner wachsenden wirtschaftlichen Verzweiflung sein schlussfolgert die Jerusalem Post. Obwohl eine neue Runde von Sanktionen des UN-Sicherheitsrats durch Russland und China zunächst verhindert wurde, würden jetzt die US- und EU-Sanktionen greifen. Japan habe zugesagt, weniger iranisches Öl zu kaufen und Südkorea wolle sich nach anderen Lieferanten umsehen. Ein neues US-Gesetz, das Geschäfte mit der iranischen Zentralbank unter Strafe stellt und ein Öl-Embargo, das von den EU-Außenministern am 23. Januar verabschiedet werden soll, könnten noch weitaus größere Auswirkungen haben, so die Jerusalem Post.

Eine Kombination aus verdeckten Operationen, Wirtschaftssanktionen und diplomatischem Druck mit der militärischen Option auf dem Tisch sei der einzige Weg, Teheran zurückzudrängen, postuliert die Jerusalem Post.



Das ist die Lösung:
Rettung für den Euro-Rettungsschirm der EU?

Gestern fuhr ein reicher Tourist durch Rhodos und hält an einem Hotel. Er möchte sich die Zimmer anschauen. Als Kaution legt er 100 Euro auf den Tresen und bekommt die Schlüssel.
1.) Als er die Treppe hinauf ist, rennt der Hotelier zum Metzger und bezahlt seine Schulden.
2.) Der Metzger nimmt die 100 Euro, bezahlt den Bauern.
3.) Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt bei der Genossenschaft.
4.) Der Mann dort nimmt die 100 Euro, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränke.
5.) Der Wirt gibt den Schein einer Prostituierten, die dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hat.
6.) Die rennt zum Hotel und bezahlt ihre Zimmerrechnung.
7.) Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen.
8.) Da kommt der Reisende die Treppe runter, nimmt seinen Geldschein und geht, weil ihm kein Zimmer gefällt.
Fazit: Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Alle sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft. .

Gefunden bei Abundanthope Deutschland


Rosa Nacht in Riccione
Hotel Ermeti in Riccione ist ein Hotel, in dem man sich wohl fühlt

Von Frank Walenszus


Es ist wohltuend im Hotel Riccione seinen Urlaub zu verbringen. Hier wird man verwöhnt und individuell umsorgt, wie man es woanders wohl nicht erlebt. Wer persönlichen Zuspruch sucht und gleichzeitig einen tollen Urlaub erleben will ist hier bestens aufgehoben, im Sinne von betreut. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt die Ausstattung der Zimmer ist für ein Zwei-Sterne-Hotel ausnehmend gut - Klimaanlage Fernsehen und Telefon sind selbstverständlich. Das Essen ist sehr abwechslungsreich und schmackhaft. Das Hotel verfügt über einen eigenen kostenfreien Parkplatz und einen reservierten Strandbereich, der in knapp fünf Minuten erreichbar ist. Ich jedenfalls komme sehr gern nach Riccione und ins Hotel Ermeti. Das Hotel wird familiär und auch deutschsprachig geführt.

Daten: Familie Ermeti, Viale Tassoni 7, 47838 Riccionen (RN)
Telefon 0541 640654; Fax 0541 645341; Tel.priv. 0541640682
www.hotelermeti.it

Leipzig mit dem Flair Venedigs

Auf Wasserstraßen die Messestadt von einer bislang unbekannten Seite entdecken

Von Frank Walenszus

Venezianische Impressionen in Leipzig vermutet wohl kaum jemand, der meint, die Messestadt gut zu kennen. Und doch ist Leipzig eine Stadt am Wasser, durchzogen von vielen Kanälen, Flüssen wie auch zahlreichen Seitenarmen der Weißen Elster und Pleiße.

Vom Bootsliegeplattz am Klingerweg in Plagwitz kann man die quirlige Stadt auf Wasserwegen ganz neu erleben. Eine 70-minütige Bootsfahrt führt über die Weiße Elster und über den Karl-Heine-Kanal durch ehemalige Industriegebiete sowie einer fantastischen Kulisse einer üppigen Auenlandschaft mit viel Grün, dass man meint, im Spreewald versetzt zu sein.

Sanierte ehemalige Industriegebiete direkt am Wasser bieten nun Wohnraum für Anspruchsvolle mit Bootsliegeplätzen. Von sonnenüberfluteten Dachterrassen blickt man auf die Wasserstraßen an denen Cafés und Restaurants zum Verweilen einladen. Venezianische Gondeln erfreuen die Augen des Betrachters und wer mit dem Paddel- und Ruderboot selbst die Wasserstraßen erkunden will, dem bieten sich ungeahnte Möglichkeiten im Klein Venedig der Messestadt.

Mit zwei Motorbooten für je 20 Personen führen zudem sachkundige Binnenschiffer die Besucher ebenfalls auf den Wasserstraßen durch die Stadt, am Wehr vorbei bis in Sichtweite des Turmes des neuen Rathauses. Es macht Spaß, Leipzig von einer ganz neuen Seite zu entdecken.


nach oben


Meisterwerke der Faszination aus Holz

Daetz-Centrum Lichtenstein bietet einzigartige Dauerausstellung mit rund 750 Kunstwerken der Holzbildhauerei aus fünf Kontinenten


Die Versuchung. Motiv aus der Antike: "Der Tod und das Mädchen"; Künstler Tobias Haseidl; Bayern, Deutschland, Europa; Lindenholz/Auftragsarbeit 2000/2001. Der Geist ist willig, jedoch das Fleisch ist schwach. (Fotos: FW)

Von Frank Walenszus

Lichtenstein. Eine unvergleichliche Entdeckungstour durch die Welt der Holzbildhauerkunst ermöglicht die Dauerausstellung im Daetz-Centrum Lichtenstein. Kunstwerke aus fünf Kontinenten sind im weltweit ersten Zentrum für internationale Holzbildhauerkunst zu sehen. Gegründet wurde die Einrichtung von der Daetz-Stiftung, die seit 1997 speziell für die Einrichtung eines solchen internationalen Zentrums Kunstwerke in aller Welt gesammelt hat. So können sich die Besucher mit der urwüchsigen Kultur ferner Länder vertraut machen.

Rund 750 Ausstellungsstücke wurden zusammengetragen. Sie sind Botschafter der Kulturen der Länder Afrikas, Asiens, Nordamerikas, Europas und des Ozeanischen Archipels. Die Exponate präsentieren sich auf vier Ebenen des Schlosspalais und eines Neubaus, in dem sich die Verwaltung, Stiftungsräume, Hörsäle Vortragsräume eine Cafeteria und die Räume für Sonderausstellungen befinden.

Der Besucher wird über ein modernes Audioführungssystem durch die Ausstellung geleitet. 120 Exponate werden so in deutscher und englischer Sprache erläutert. Wie bei einem Telefon, gibt der Besucher die Exponat-Nummer ein und schon kann er den Erläuterungen über dem im Gerät eingebauten Lautsprecher folgen. Die weltweit eizigartige kulturelle Einrichtung dieser Art lockt jährlich Tausende Besucher nach Lichtenstein.

Die Ausstellungsebenen sind behindertengerecht ausgestattet. Personenaufzüge und Treppenlifts ermöglichen auch Rollstuhlfahrern einen ungehinderten Zugang. Darüber hinaus können Gehbehinderte am Empfang der Einrichtung einen Rollstuhl ausleihen.

Das Daetz-Centrum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kostenfreie Parkplätze für Busse und PKW sind ausreichend vorhanden.

Themenbereiche:

Nordamerika:

Totems und Masken westkanadischer Indianerstämmer faszinieren in überlieferten und modernen Formen. Filigrane Kachina-Holzpuppen der Hopi-Kulur Arizonas und Schnitzereien der Inuit sind zu sehen.

Zu sehen ist eine gekrümmte Schnabel-Stirnmaske. Künstler: Gerry Sheena; Kwakiutl, Westkanada, Noramerika. Das Kunstwerk wurde aus Thujaholz 8red cedar)geschnitzt/1997.

Europa:

Getragen durch christliche und regionale Traditionen sucht die europäische Bildhauerkunst ständig nach neuen Ausdrucksformen, um dabei auch aktuelle, soziale Belange darzustellen. Zu sehen sind die Ideenfülle Südtirols, der Schweiz und Deutschlands.

Für sein Werk "Auferstehung" erhielt der italienische Künstler Paul Maroder aus Gröden die "Medaille des Vatikans" von Papst Johannes Paul II.

Asien:

Wunderschöne, in ihrer Feinheit eindrucksvolle Arbeiten aus Fernost vermitteln Traditionen, Religionen. Legenden, aber auch den Alltag in diesen Ländern.

Fast ins Surreale spielende Formen, verschlungen, voll fremder Exotik. Freier, glücklicher Mann; Künstler: I Ketut Muja; Bali,Indonesien,Asien; aus Hisbiskusholz; entstanden 1996

Ozeanien.

Natruverbundene traditionelle Formen und Farben der Asmat aus Papua-Neuguinea treffen auf zeitgenössische Meisterwerke der Maori. Die Kunstwerke vermitteln eine ursprüngliche, spirituelle Kraft.

Malagan-Standfigur; Künstler: Edward Salle; Neuirland/Melanesien,Ozeanien, Aus einheimischen Holz, entstanden 1992.

Afrika.

Exotische Ebenholzarbeiten der Makonde, geschnitzte Skulpturen und Masken aus Westafrika vermitteln einen Eindruck vom Leben der Völker dieses Erdteils. Sie erzählen vom Glauben an die Geister der Ahnen und deren Einfluss auf den Alltag. Zu sehen ist auch die islamisch beeinflusste marokkanische Kunst mit ihrer reichen Ornamentik.

Zweieinhalb Meter hoher Lebensbaum aus Ebenholz geschnitzt. Lebensbaum: "Einer trage des anderen Last";Künstler: Andrew Saidi; Makonde, Tansania, Ostafrika; entstanden 1988

Kommentar

Auf Kollisionskurs zum Heiligen Land

Innenpolitisches Kalkül lockt Präsident Obama auf gefährliches Eis

Von Frank Walenszus

Der amerikanische Präsident Obama stellt das legitime Existenzrecht Israels in Frage. Seine Forderung, Israel möge sich auf das Gebiet vor dem Sechs-Tage-Krieg beschränken, ist so dreist wie anbieterisch an die islamische Welt.

Obama bringt diese Forderung ins Spiel, um sein innenpolitisches Überleben zu sichern. Was ist aus seinen Versprechungen seit seiner Wahl geworden? Er versprach das Straflager Guantanamo auf Kuba schließen. Doch die Häftlinge werden immer noch ohne Gerichtsurteil unter menschenunwürdigen Bedingungen widerrechtlich festgehalten. Auf Hoffnung hin wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen, doch die USA verstricken sich zunehmend in lokale Kriege.

Der weltweit erstarkende Islam treibt Obama vor sich her wie die sprichwörtliche Sau durchs Dorf. Mit seiner jüngsten Grundsatzrede hat der Chef des Weißen Hauses seine Maske fallen lassen. Der jetzige amerikanische Präsident wirft alles über Bord was seinen Vorgängern heilig war. Die Freundschaft der USA mit dem Heiligen Land opfert Obama und bedient sich dabei eines Vokabulars, das dem „afrikanischen Frühling“ keineswegs gerecht wird.


nach oben



Deutschland schafft sich ab

Blaue Europaflagge mit den zwölf Sternen verdrängt Schwarz-rot-gold auf dem Deutschen Reichstag

Auf dem Deutschen Reichstag weht die Europaflagge. Bundestagspräsident Norbert Lammert hatte angewiesen, die Deutsche Nationalfahne Schwarz-rot-gold zu entfernen und dafür das blaue 12-Sternenbanner zu hissen. Gibt die BRD ihre Scheinsouveränität zugunsten der EU auf? Ist das der Anfang zur Schaffung einer EU-Staatsbürgerschaft und der Zerstörung des deutschen Staatswesens? Da kann man nur mit Thilo Sarrazin antworten: Deutschland schafft sich ab, und die Bundesregierung ist der Handlanger.


Kommentar

Quacksalber auf Station im EU-Hospital

Ausverkauf deutscher Interessen im Scheingewand europäischer Solidarität

Von Frank Walenszus

Nein, nicht die Lila-Kuh der Schweizer ist die beliebteste in Europa, sondern die BRD ist die Milchkuh Nummer Eins in der Europäischen Union. Die immensen finanziellen Leistungen Deutschlands für einzelne Staaten der Gemeinschaft bluten das Land aus. Wenngleich Bundeskanzlerin Angela Merkel den Nutzen für Deutschland durch die Staatengemeinschaft gebetsmühlenartig bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit betont, entwickelt sich gerade das zu einer exorbitanten Schuldenfalle, die dem deutscher Steuerzahler aufgebürdet wird.

Der Verdacht liegt nahe, dass Deutschland nach wie vor Reparationsleistungen aus dem Zweiten Weltkrieg zu leisten hat und von den Besatzermächten beherrscht wird. Die BRD ist kein souveräner Staat, sondern ein GmbH-Gebilde, das im Ernstfall nur beschränkt haftet. Im Handelsregister Frankfurt/Main, eingetragen als BRD Finanz GmbH, kann man das konkret nachlesen. Selbst SPD-Mann Gabriel hatte die Kanzlerin als Geschäftsführerin einer Nichtregierungsorganisation bezeichnet.

Erneut wird die BRD mit einer mehrere Zehn-Milliarden-Euro-Spritze von der Schwindsucht befallene Länder wie Griechenland, Portugal oder Irland beistehen müssen. Die BRD-Regierung wurde vereidigt, Schaden von Deutschland abzuwenden, doch sie führt Deutschland dem Ausverkauf zu. Während in der BRD jedes sechste Kind in Armut lebt, hat die Kanzlerin und ihr Gefolge quacksalberisch die medizinische Betreuung der vom Tode gezeichneten europäischen Patienten übernommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die deutsche Milchkuh statt Milch nur noch Blut von sich gibt.


nach oben


Gleichstellung ist Menschenrecht

Offene Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Sachsen

Von links: Dr. Herbert Borgwarth, Jochen Schnabel, Dr. Jürgen Schneider, Landesbeauftrager für Menschen mit Behinderungen des Landes Berlin, Stephan Pöhler, in gleicher Funktion des Freistaates Sachsen. (Foto: FW)

Von Frank Walenszus

Dresden. „Sachsen auf dem Weg zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) – Stand und Perspektiven“, zu diesem, Thema hatte Stephan Pöhler, Landesbeauftragter für die Belange den Menschen mit Behinderungen, ins Dresdner Haus an der Kreuzkirche am 4. April 2011 zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. An der offenen Tagung nahmen kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Freistaates sowie ehrenamtlich Tätige teil.

Das Impulsreferat zum Thema hielt der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen des Landes Berlin, Dr. Jürgen Schneider, der zu Leitlinien des Ausbaus Berlins als behindertengerechte Stadt referierte. Nach Auffassung von Schneider habe die UN-BRK eine völkerrechtliche Verbindlichkeit und mit Blick auf die Menschenrechte eine völlig neue Qualität. Wie Schneider informierte, habe die BRD das Fakulativprotokoll zur Konvention unterschrieben, was zu weit reichenden Konsequenzen führen werde, da die Verfassungswirklichkeit in der BRD anders aussehe.

Der Gast aus Berlin verwies darauf, dass der Begriff „Integration“ für Menschen mit Behinderungen zu kurz greife. Zumal sei er durch die Migrationspolitik neu besetzt. Der in der UN-Konvention benutzte Begriff „Inklusion“ sei umfassender und bedeute den Einschluss der Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Der Redner machte deutlich, dass man in den 80-er Jahren in Berlin die Behindertenproblematik als Querschnittsaufgabe im Senat behandelt habe. Das habe allerdings nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt. 1995 beschloss deshalb das Landesparlament eine Verfassungsänderung, mit der der Anspruch gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen verfassungsrechtlich besetzt wurde. 2009 wurde der Senat aufgefordert einen Bericht zum Stand der Umsetzung und Perspektiven der UN-BRK zu erarbeiten, der im Juni vorliegen soll. Erfordernisse sieht der Landesbeauftragte unter anderem im öffentlichen Personennahverkehr, barrierefreie Verkehrsmittel und Haltestellen und dem Ausbau eines Leitsystems für Blinde und Sehschwache.

Dass man hierbei auch auf Widerstand stoße machte Schneider am Beispiel des zu beschließenden Gaststättengesetzes für Berlin fest. Vorgesehen war, dass neue Gaststätten barrierefrei sein müssten. Die zuständige Bauverwaltung blockiere das jedoch. Das neue Gaststättengesetz konnte vorerst nicht beschlossen werden.

Schneider informierte über ein Projekt in Berlin, das für Werkstätten für Behinderte neue Maßstäbe festlegt. Vor allem die sozialräumliche Funktion für Tagesquartiere müsse neu bewertet und auf die UN-BRK transformiert werden. Mit dem Quartiermanagement im Stadtbezirk Kreuzberg sei man dabei auf einem guten Weg. Die Behindertenwerkstätten müssten sich öffnen und ihr Image von isolierten Sozialräumen aufgeben, forderte der Berliner Landesbeauftragte als eine Konsequenz aus der UN-Konvention.

Schneider machte zugleich deutlich, dass man sich bei der von der UN-Konvention geforderten Inklusion von Menschen mit Behinderungen auch gegen bestimmte Lobby-Gruppen durchsetzen müsse. In der Hauptstadt habe man sich das anspruchsvolle Ziel gestellt, bis 2020 alle Verkehrsmittel barrierefrei anzubieten. Von 132 S-Bahnhöfen seien bereits 120 barrierefrei. Allerdings habe sich dieser Begriff stark erweitert. Er schließe nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch Sehbehinderte ein. Hier sei ein Leit- und Orientierungssystem nötig.

Der sächsische Landesbeauftragte Pöhler umriss in der Diskussion Handlungsfelder für den Freistaat Sachsen, die sowohl die Barrierefreiheit als auch die Bildung, Arbeit, inklusive Sozialräume und die künftige demografische Entwicklung berücksichtigen, um die Forderung der UN-BRK nach Inklusion von Menschen mit Behinderungen ganzheitlich umzusetzen. Das betreffe die Infrastruktur, Nutzungsmöglichkeiten elektronischer Medien, einen barrierefreien Tourismus bis hin zur medizinischen Versorgung. Beispielsweise sei eine Studie zur Situation in Leipzig über die Zahl barrierefreier Arztpraxen sehr unzufrieden ausgefallen. Barrierefreiheit dürfe nicht nur Zugänglichkeit, sondern müsse eine volle Nutzbarkeit für Menschen mit Behinderungen beinhalten.

Zur demografischen Entwicklung führte der sächsische Landesbeauftragte aus, dass im Freistaat derzeit 323.769 schwer behinderte Menschen mit Ausweis leben. Allerdings gehe er von einer Dunkelziffer von 25 Prozent aus, die zwar behindert sind, aber keinen Antrag für einen Behindertenausweis gestellt haben. Rund 50 Prozent der Behinderten seien älter als 65 Jahre. Laut Prognose des statistischen Landesamtes werde bis 2020 mit rund 320.000 die Zahl der Menschen mit Behinderungen in Sachsen stabil bleiben. Lediglich der Anteil der über 65-Jährigen werde sich auf 60 Prozent erhöhen. Die Bevölkerungszahl in Sachsen werde auf rund 3,8 Millionen Menschen schrumpfen.


Rechtsfähigkeit der BRD bezweifelt

Deutsches Amt für Menschenrechte berät in Berlin-Tempelhof über Folgen der Unverantwortlichkeit von Behörden

Während der Beratung im Revuetheater "La vie en rose" in Berlin-Tempelhof am 26. 03. 2011. (Foto: FW)

Von Frank Walenszus

Berlin (26. März 2011). Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist nicht rechtsfähig. Das zumindest ist die Auffassung des Deutschen Amtes für Menschenrechte mit Sitz und Notariat in Berlin. Das Amt hatte für den 26. März 2011 in das Revuetheater „La vie en rose“ im Flughafen Berlin-Tempelhof eingeladen. Rund 70 Teilnehmer diskutierten eine Strategie zur Auflösung von menschenfeindlichen Strukturen der Bundesrepublik in Deutschland, vorgestellt vom Deutschen Amt für Menschenrechte. Wie informiert wurde, soll in der bayerischen Landeshauptstadt München eine weitere Kanzlei des Amtes für Menschenrechte eröffnet werden.

Nach dem Verständnis des Amtes hafte jeder öffentlich Bedienstete der Bundesrepublik durch die Unverantwortlichkeit selbst und persönlich, da der Absatz 2 des § 54 BGB außer Kraft gesetzt worden sei. Die Folge sei, dass keine Partei oder Behörde für gesellschaftliche Fehlentwicklungen haftbar gemacht werden könne. Zudem sei der Transzendentbezug im Grundgesetz (GG) der BRD nicht hinreichend. Der Transzendentbezug ermögliche eine Kontrolle der staatlichen Gewalt und bremse die damit einhergehende Gewalt des Staates. Dafür bedürfe es eines Prärogativorgans, da Deutschland im Transzendenzbezug des Grundgesetzes als Hierokratie definiert werde. Mit der Gründung des Deutschen Amtes für Menschenrechte sei ein solches Organ geschaffen worden.

Blick in den Tagungsraum. (Foto: FW)

Bereits 2003 hatte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) in Österreich, Josef Zemanek, ein Bezug auf die absolute Transzendenz in der österreichischen und der europäischen Verfassung als „Unverzichtbar“ bezeichnet.

Laut „Kathpress“ forderte das damals Zemanek im Blick auf die Verfassungsdiskussion auf österreichischer und europäischer Ebene. Die „Rechte der Person“ - der Begriff „Menschenrechte“ greift laut Zemanek zu kurz - müssten in der dem Menschen unverfügbaren Dimension des Absoluten gesehen werden. Sonst laufe die Formulierung dieser Rechte „Gefahr, beliebig zu werden“, und ihre Beachtung würde in der Praxis unverbindlich.

Der Transzendenz-Bezug gehöre nach der Überzeugung des AKV-Präsidenten zur existenziellen Entfaltung der Person unverzichtbar dazu. Das Bild des Menschen dürfe weder auf das eines bloßen Adressaten von Ordnungsvorschriften einer innerstaatlichen Rechtsordnung verkürzt werden noch auf das eines Konsumenten.

Gerade das kritisiert das Deutsche Amt für Menschenrechte in der Bundesrepublik. Das deutsche Volk sei dienstbar gemacht worden. Ausdruck dafür sei die Bezeichnung „Personalausweis“ für die Bürger als Angestellte der BRD-GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt/Main als Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur mit beschränkter Haftung Nummer HRB 41411. Der Gesellschaftsvertrag ist datiert vom 29. August 1990.

Das Amt beklagte zudem den unhaltbaren Zustand in Deutschland, dass die Menschen nicht als Subjekt, sondern als Objekt bewertet werden. Die BRD sei eine Personengesellschaft, damit habe man das Volk dienstbar gemacht, kennzeichnend durch Dienstausweise, sprich Personalausweise der BRD-GmbH, eingetragen im Handelsregister Frankfurt-Main


Stichwort:

Das Internationale Zentrum für Menschenrechte und der Zentralrat Europäischer Bürger sind öffentlich-rechtliche und vorkonstitutionelle Grundrechtsträger als Prärogativorgan nach dem Transzendenzbezug des Grundgesetzes in Deutschland (gemäß Art. 1, 25, 140 GG mit verbrieftem Vergaberecht nach Art. 137, 138 WRV). Das Deutsche Amt für Menschenrechte (Art. 137 (3) GG) wird im Auftrag des Grundrechtsträgers mit unverletzlichem und unveräußerlichem Recht laut Art. 1(2) GG originär tätig. Aus diesen Grundrechtsträgern wurde das Deutsche Amt für Menschenrechte gegründet.

Bund und Bundesländer sind de jure und de facto für das deutsche Volk förmlich, sachlich, örtlich und rechtlich nicht zuständig. Das Grundgesetz trennt das deutsche Volk von der Wirtschafts- und Verwaltungseinheit BRD / Bund.

Das deutsche Volk repräsentiert als oberster Souverän den Staat „Deutschland“. Die Rechte des deutschen Volkes leiten sich aus Grundgesetz Artikel 1, 25, 140 in Verbindung mit § 137 der Weimarer Reichsverfassung (WRV) und § 138 der WRV ab.



Kommentar

E 10 eine Mogelpackung?

Lebensmittelpreise werden drastisch steigen - Folge einer Verknappung der Anbauflächen für die bäuerliche Landwirtschaft

Von Frank Walenszus

Die Politik hat es wieder einmal vermasselt. Der Kraftstoff E 10 ist in die Schlagzeilen geraten, aber nicht weil er so besonders toll ist, sondern weil die Autobesitzer völlig verunsichert sind. Welches Auto verträgt den E 10 Kraftstoff? Der Schwarze Peter wird zwischen den Verantwortlichen hin und her geschoben auf der Strecke bleiben die Autobesitzer.

Das Öko-Benzin gerät zudem in den Verdacht ökologisch sehr weit vom Umweltschutz entfernt zu sein. Was bietet eigentlich E 10? Die Intervalle für Ölwechsel werden kürzer, der Verbrauch pro 100 Kilometer ist bedeutend höher als bei vergleichbaren Superbenzin. Kritiker stellen auch den verminderten Schwefeldioxidausstoß in Frage. Was also bitte schön soll an E 10 ökologisch sein?

Ein weitaus schwerwiegender Fakt ist die Zerstörung von Anbauflächen für die Ernährungswirtschaft Selbst vor dem Regenwald macht der Raubbau an landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht halt. Der E 10-Kraftstoff ist eine Mogelpackung der jetzigen Bundesregierung, die zudem daran steuerlich kräftig verdient. Merkel und Co. machen sich schuldig an der Verschärfung des weltweiten Hungers in den Entwicklungsländern. Vormals landwirtschaftlich genutzte Flächen für die Ernährungswirtschaft fallen dem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zum Opfer. Die Folge ist, Lebensmittelpreise steigen künftig ins uferlose gestützt durch die Monopolisierung der etablierten Handelsketten.


Kommentar

Plagiat-Affäre mit politischer Dimension

Wurde Karl-Theodor zu Guttenberg Opfer einer Intrige im eigenen System?

Von Frank Walenszus

Der Fall Karl-Thedor zu Guttenberg stimmt nachdenklich. Ein Politiker, der im Wahlvolk hohes Ansehen genießt beginnt zu straucheln. Er strauchelt über sein eigenes Charisma, das er dem Wähler bislang vermittelt hat. Die Vorwürfe des Plagiats wurden zu einer politischen Überlebensfrage für Guttenberg und vordergründig für die allmählich steigenden Umfragewerte der schwarzgelben Koalition. Karl-Theodor zu Guttenberg gab der Koalition wieder ein Gesicht, das Vertrauen im Volk weckte.

Mit dem Sturz des beliebten Verteidigungsministers muss auch Kanzlerin Merkel gravierende Rückschläge im zarten Spross der Wählergunst für ihre Regierung befürchten. Für die Opposition ein Knochen, den man genussvoll bekauen kann.

Freilich darf man getrost die Frage stellen, wem der Höhenflug des politischen Benjamins aus dem Frankenland ein Dorn im Auge war. Selbst in den eigenen Reihen wurde seine Beliebtheit mit Argusaugen betrachtet. Zu vielen war der schneidige Franke für die eigene Politkarriere im Weg und so mancher reibt sich nun klammheimlich die Hände. Die schnelle Präsentation eines neuen Verteidigungsministers durch die Kanzlerin lässt zumindest Insider der Berliner politischen Szene nachdenklich werden. War möglicherweise der dynamische politische Überflieger in seiner volkstümlichen Beliebtheit der Kanzlerin ein Dorn im Auge?

Die Demontage des Karl-Theodor zu Guttenberg in seinem Amt war zu perfekt, als dass man an einem Zufall glauben könnte. Die Guttenberg'sche Art, Dinge so zu benennen wie sie sind, verstieß offenbar gegen das Selbstverständnis des Vereins der "Antlantikbrücke". Guttenberg beschrieb als erster den Afghanistaneinsatz als Krieg. Mit dieser Offenheit passte er vermutlich nicht - oder noch nicht - in den illustren Kreis der politischen Führungskräfteschmiede der Atlantikbrücke, mit der die USA ihre globalen Feldzüge personell untersetzt.

Der Blaublütige hat es zudem seinen Gegnern leicht gemacht. Sein Agieren für eine Schadensbegrenzung war eher stümperhaft als jenes Guttenberg'sche Erscheinungsbild, was man bislang von ihm gewohnt war.

Auch wenn Guttenberg den Doktortitel nun nicht mehr trägt, ändert das nichts an der peinlichen Tatsache, dass er bei seiner Dissertation unsauber gearbeitet hat. Der Vorwurf, ministerielle Dienste für seine Doktorarbeit in Anspruch genommen zu haben, ist ein weiterer Beleg dafür. Die Bayreuther Universität muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, wie seriös ihre Bewertungen von wissenschaftlichen Arbeiten sind.


Afrikanische Marionetten fallen

Das Abendland-System: Der Feind meines Feindes ist mein Freund


Von Frank Walenszus

Wir sind das Volk! Nein, so skandieren nicht die Rufer in Ägypten, doch die Rufe nach Demokratie sind wesensgleich. In der DDR waren diese Rufe dem Westen willkommen, in Ägypten erschrecken die Rufe nach Demokratie westliche Despoten angesichts der stürzenden in Afrika installierten Marionetten. SPD-Mann Egon Bahr hat in der Sendung von Anne Will am Sonntag (6. Februar 2011) eine klägliche Figur abgegeben. Auch die Äußerungen von Kanzlerin Merkel zu den Ereignissen in Nordafrika sind erschreckend. Ihr Aufruf zur Besonnenheit ist mehr als makaber. Hätten die DDR-Bürger sich 1989 besonnen verhalten, gäbe es heute kein vereinigtes West- und Mitteldeutschland.

Die Menschen in Ägypten wollen Veränderungen, die der Westen jahrelang als Statthalter von Mubarak blockiert hat. Milliarden von Dollar und Euro flossen in das System Mubarak, das nun offensichtlich das ägyptische Volk satt hat. Der Schein der westlichen Demokratie bröckelt. Der Westen hat unmenschliche Systeme mit Dollar- und Eurospritzen am Leben erhalten, um sich selbst zu schützen. Fürchtet jetzt der Westen ein überschwappen der Demokratiebewegung? Ein Hoch der Revolution, doch nur dann, wenn sie nicht im eigenen Land stattfindet.

Wie scheinheilig westeuropäische Demokratien sind, wenn es um wirtschaftliche Vorteile geht, wird in der halbherzigen Reaktion auf den Völkermord in Lybien deutlich. Die Waffen, mit denen Lybiens Dikatator auf das Volk schießen lässt, stammen aus Europa und Übersee. Das Waffenembargo des Westens gegen Lybien kommt um Jahre zuspät. Schließlich haben die Waffenlobbyisten ja bislang kräftig mit den Rüstungsexporten verdient. So werden friedliche Demonstranten mit aus westlicher Produktion stammenden Helikoptern und Jagdflugzeugen beschossen. Tausende tote Lybier gehen somit auf das Konto der westlichen Rüstungslobby.

Die USA und die Europäische Union unterstützen seit Jahrzehnten Diktaturen in Afrika, um sich selbst Vorteile zu verschaffen. Auf diese westliche Scheindemokratie können die Länder Afrikas gut und gerne verzichten.


nach oben


Bauernprotest im hauptstädtischen Flair

22.000 Teilnehmer demonstrierten in Berlin für den Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft - Dioxinskandal mobilisiert Tausende zum Protest

Von Frank Walenszus

Mehr als 22.000 Teilnehmer protestierten am Samstag anlässlich der „Grünen Woche“ in Berlin für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik in Deutschland. Zentrale Forderungen der Landwirte und Verbraucher sind eine Abkehr von einer industriellen Landwirtschaft und einen besseren Verbraucherschutz. Eine besondere Brisanz erhält dabei diese Forderung angesichts des Dioxinskandals bei der Herstellung von Tierfutter. Der Bauer müsse Bauer bleiben. Massentierhaltung und Gentechnik seien mit einer Individuallandwirtschaft sowie einem Verbraucher- und Umweltschutz nicht vereinbar.

Breites Bündnis von Bauern, Verbrauchern und Verbänden

Nach Angaben des Veranstalters sei das bislang die größte Demonstration von Bauern, Umweltschützern, Imkern und Verbrauchern gewesen. Mit 60 Bussen, Mit der Eisenbahn und mehr als 50 Traktoren sowie anderem landwirtschaftlichen gerät zogen Tausende vom Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor, wo die Abschlusskundgebung stattfand. 120 Bauern- und Umweltverbände, Bürgerinitiativen protestierten gegen die Massentierhaltung und des Einsatzes von Gentechnik und brachten somit ihren Unmut gegen die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarwirtschaftskonferenz am Samstag zum Ausdruck.

Laut Angaben des Berliner Landeskriminalamtes (LKA) beteiligten sich rund 15.000 Menschen an der Demonstration. Während des Protestes der friedlich verlief, sei es gegen 13 Uhr zu „verbalen Auseinandersetzungen“ zwischen Anhängern der rechten und linken Szene gekommen, die den Protestzug für ihre Ziele nutzen wollten. Die Polizei trennte die Gewaltbereiten vom Protestzug. Vier Strafverfahren seien gegen sie eingeleitet worden.

BUND-Chef: Abkehr vom Irrweg der Gentechnik

Wie Veranstalter Felix Kolb, Geschäftsführer von Campact, ein Verein, der sich für mehr Transparenz in der Politik einsetzt informierte, habe wahrscheinlich der Dioxin-Skandal viele motiviert an der Protestdemonstration teilzunehmen. Bauern, Imker, Umweltschützer und Verbraucher forderten eine Wende in der Agrarpolitik und eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft. Hubert Weiger, BUND-Chef, forderte in seiner Rede während der Abschlusskundgebung eine artgerechte Tierhaltung und die Abkehr „vom Irrweg der Gentechnik“.

Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal nicht verwässern

Nach Information des Demokratiebündnisses Campact war die Demo ein guter Auftakt in ein Jahr, in dem große Auseinandersetzungen bevorstünden, denn in den nächsten Wochen werde sich entscheiden, ob mit Aigners Aktionsplan wirklich Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal gezogen werden. Campact wolle verhindern, dass die Agrarlobby die Pläne für schärfere Kontrollen und mehr Transparenz verwässert - wie bisher nach jedem Lebensmittelskandal.

Im Sommer gehe es dann ums Ganze, so Campact: "Landwirtschaftskommissar Ciolos will die milliardenschweren EU-Subventionen für Agrarfabriken massiv herunterfahren und sie bäuerlichen Betrieben zugute kommen lassen, die strenge Umweltauflagen einhalten. Doch Aigner blockiert bisher diese Pläne. Mit einer kraftvollen Kampagne will Campact sie zu einem Kurswechsel zwingen."

Einsteigen wolle das Aktionsbündnis für Demokratie womöglich auch wieder in die Auseinandersetzung um Gentechnik auf den Feldern. Das Verbot von Gen-Mais MON810 sei in Gefahr. Wenn die EU-Kommission die europaweite Zulassung von MON810 erneuere, verliere das deutsche Anbauverbot seine Gültigkeit.

24. 01. 2011
nach oben



Stoppt das Industrie-Agrarkartell

Demonstration zur "Grünen Woche" in Berlin: Nein zu genmanipulierte Nahrungsmitteln und Agrarindustrien - Skandal Dioxin

www.wir-haben-es-satt.de

Von Frank Walenszus

Berlin. Zu einer Großdemonstration gegen Gentechnik in Nahrungsmitteln am 22. Januar 2011 in Berlin hat „campact, Demokratie in Aktion“ aufgerufen.Beginn der Demonstration ist 12 Uhr am Berliner Hauptbahnhof.

Anlass ist das Treffen von internationalen Agrarkonzernen und Ministern aus aller Welt, die auf Einladung der deutschen Bundesregierung sich zur „Grünen Woche“ in Berlin treffen. Sie geben vor, gegen den Welthunger und Klimawandel kämpfen zu wollen. Die Wirklichkeit ist eine andere. Deren Absicht ist es, die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter voranzutreiben. Damit wird die bäuerliche Landwirtschaft durch Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporte in alle Welt zunichte gemacht.

Wie Campact informiert, wird die Aktion gemeinsam mit Umwelt-, Entwicklungs- und Bioverbänden am 22. Januar in Berlin für eine bäuerliche Landwirtschaft demonstrieren. Tausende Bäuerinnen und Bauern, Umweltschützer/innen und Verbraucher/innen werden gemeinsam auf die Straße gehen und nachhaltig zum Ausdruck bringen, so das Aktionsbündnis Campact. „Wir wollen keine Agrarindustrie, wir wollen eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft. Wir wollen gesunde, fair produzierte Lebensmittel“, informiert das Bündnis

In einer Erklärung schreibt Campact, dass in deutschen Mastanlagen pro Jahr fünf Millionen Tonnen Soja verfütter werden, das größtenteils gentechnisch manipuliert aus Südamerika importiert werde. In den Megaställen werde Fleisch am Fließband produziert, das dann wiederum zu Dumpingpreisen in den Export gehe und in Entwicklungsländern die Märkte der Kleinbauern zerstöre.

Für das demokratische Aktionsbündnis Campact, so der Aufrufer, sei die Demonstration der Auftakt für weitere Aktionen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Schon in den nächsten Monaten wolle der US-Konzern Monsanto den Genmais MON810 in Brüssel neu genehmigen lassen. Komme der Antrag durch, verliere auch das deutsche Anbauverbot seine Gültigkeit. Und ohne breiten gesellschaftlichen Protest werde Landwirtschaftsministerin Aigner den Genmais nicht erneut verbieten - schließlich propagiere Schwarz-Gelb den Einsatz von Agro-Gentechnik. Der jüngste Dioxinskandal und die Reaktion der offiziellen Politik ist der eigentliche Skandal. Seit Monaten ist das der Regierung bekannt, doch sie hat nichts unternommen. Vertuscht, verheimlicht, abgwiegelt, Landwirtschaftsministerin Aigner ist Teil des Systems. Stoppt das Industrieagrarkartell ehe es zu spät ist. Was essen Sie morgen?


10. 01. 2011
nach oben


Kommentar

Politiker auf der Klippschulbank

Schwarz-gelbe Regierung wird zum Gespött der Weltöffentlichkeit

Von Frank Walenszus

Nun weiß es die ganze Welt: Das Weiße Haus hält nichts von der deutschen Regierung. Nun ja, so neu ist diese Information von Wikileaks auch nicht, denn dass die schwarz-gelbe Regierung ihr Handwerk nicht versteht, das wissen mittlerweile fast alle Deutschen.

Erstaunlich ist nur, dass Washington Deutschland wie einen Klippschüler in aller Welt vorführt, gleich einer Bananenrepublik in Latein- oder Südamerika. Doch sollte man hier Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Dass die Amerikaner zu dieser Einschätzung gelangen, liegt offensichtlich im Unvermögen der deutschen Regierung ein Land politisch zu führen.

Merkel und Co. haben es jedenfalls geschafft, Deutschland in aller Welt zu diskreditieren. Das jetzige Wehgeschrei und die Schlichtungsversuche US-amerikanischer Diplomaten macht das Debakel nur noch schlimmer: Ein Verbündeter, der insgeheim als Depp gehandelt wird, wird nicht dadurch akzeptabel, dass man sich in aller Öffentlichkeit über das bestehende Datenleck beklagt. Ein Depp bleibt ein Depp oder: einmal im System immer im System.


28. 11. 2010
nach oben

Kommentar

Bundesregierung schürt Terrorangst

Deutschland wird zur angeblichen Zielscheibe von Sprengstoffattentätern

Von Frank Walenszus

Wenn du von etwas ablenken willst, dann wirf den Hunden einen Knochen zu. Unter diesem Motto handelt offensichtlich die Bundesregierung. Um von ihrer Politik des sozialen Kahlschlags abzulenken muss eben schnell mal eine Bombenattrappe als tödlicher Sprengsatz herhalten. Vermutlich selbst inszeniert. Der amerikanische Geheimdienst ordnet solche Attrappen unter Testläufe ein, wie sie von Sicherheitsbehörden einiger Staaten angewandt werden.

24 Stunden lang wird die Büchse der Pandora geöffnet und die deutsche Bevölkerung auf einen Anschlag des international operierendenden Terrorismus eingeschworen. Der Innenminister gibt gleich mal Ratschläge sich davon nicht beirren zu lassen und den gewohnten Lebensrhythmus beizubehalten, vermutlich wissend ob der nicht existierenden Gefahr.

So wird Politik gemacht. Wenn schon die Umfragewerte der schwarzgelben Regierung im Keller sind, muss man halt das Volk sammeln und gegen die vermeintliche Gefahr eines imaginären Feindes, 130 bekannte Terroristen sollen es mittlerweile in Deutschland sein. Die werden zwar überwacht, doch einigen soll das Abtauchen gelungen sein. Da werden Bundespolizisten mit Maschinenpistolen gezeigt, die im öffentlichen sicherheitsrelevanten Terrain patrouillieren. Man höre und staune, selbst die Angst geht bei den Schwerbewaffneten mit.

Da ist von verschärfter Sicherung der Grenzen die Rede. Ja hoppla, welche Grenzen sind das wohl, wenn schon die Terroristen im Innland sind? Merkel und Co. haben wiederum einmal die Klaviatur der psychologischen Kriegsführung als ein Entree für die Notwendigkeit schärferer Polizeigesetze gespielt. Parallelen zur Einführung der Notstandsgesetzgebung im Jahr 1968 drängen sich da unwillkürlich auf. Die vom Bundesverfassungsgericht gestoppte Vorratsdatenspeicherung, Telefon und Intenetüberwachung, will die Regierung nun erneut in den Bundestag einbringen. Auch liegt die Vermutung nahe, dass die Geschäftsführung der so genannten BRD GmbH mit Geschäftsführerin Merkel die Aufmerksamkeit des deutschen Volkes von deren Insolvenz ablenken will.


18. 11. 2010
nach oben

Zeitzeugen packen aus

Grausame Mordmassaker an der deutschen Zivilbevölkerung





Kommentar

Der Fisch stinkt zuerst im Kopf

Die Freud'sche Fehlleistung des Bundespräsidenten Wulff - Der Islam ist nicht Teil der deutschen Leitkultur - Christen werden in der Türkei verfolgt

Von Frank Walenszus

Hat Bundespräsident Wulff die jüdisch-christlichen Wurzeln Deutschlands nur als Vorwand benutzt, um den Halbsatz nachzuschieben, der Islam gehöre auch zu Deutschland? Es stellt sich die Frage, was dieser Präsident aller Deutschen damit bezwecken wollte. Ein Präsident, der sich zu solch diffusen Äußerungen zum Tag der Deutschen Einheit hinreißen lässt, sollte lieber seinen Hut nehmen.

Seine Äußerungen als politisch blauäugig zu bewerten, ist fehl am Platze. Um es klar zu stellen, der Islam gehört nicht zu Deutschland und schon gar nicht zur deutschen Leitkultur. Nicht Deutschland muss sich dem Islam anpassen, sondern die Muslime sind als Wirtschaftsmigranten in unser Land gekommen. Hier gilt das deutsche Grundgesetz und nicht die Scharia oder ein möglicher islamischer Gottesstaat. Die Migranten haben sich dem Grundgesetz unterzuordnen. Die Realität beweist jedoch mit welcher Aggressivität islamische Gäste ihr Gastrecht missbrauchen.

Wulff täte besser daran, die Diskriminierung von Christen und Juden in den islamischen Ländern anzuprangern. Solange Christen, wie in der Türkei, ermordet oder verfolgt werden, Kirchen in Flammen stehen und das Christen- und Judentum dem islamischen Staatsterrorismus ausgesetzt sind, kann von einer Normalisierung des Lebens mit dem Islam keine Rede sein. Die Türken genießen in Deutschland alle nur denkbaren demokratischen Freiheiten, die den Christen in der Türkei oder in anderen islamischen Staaten verwehrt sind.

Die Äußerungen von Wulff sind zu schwer in ihrer Tragweite, als dass man zur Tagesordnung übergehen könnte. Wulffs Worte haben die deutsche Seele getroffen. Selbst von seinen eigenen Parteifreunden hagelte es Kritik. Sollte man sich künftig die Frage stellen: Wie lange ist die CDU noch christlich? Wenn der Fisch zu stinken beginnt, dann wohl immer zuerst im Kopf. Die hilflose Interpretation von Wulffs Auslassungen durch Kanzlerin Merkel macht einmal mehr deutlich, wie es um Deutschlands politische Führungsgrößen bestellt ist. Wenn die Bundeskanzlerin jetzt auf Druck der Mehrzahl der Deutschen sagt "Multikulti ist tot" und die deutsche Leitkultur bemüht, dann bedeutet das für den Bundespräsidenten eine kräftige Ohrfeige. Auch auf diese Weise kann man das Amt des obersten Repräsentanten Deutschlands beschädigen. Ex auribus cognositur asinus. Auf Deutsch: An den Ohren erkennt man den Esel.

Die Reaktion der Bundeskanzlerin ist leicht zu durchschauen, sie bangt um ihr Wählerklientel. Doch mit ihrer verspäteten Erkenntnis kommt sie um Jahre zu spät. Der Islam beherrscht bereits Deutschland. 4,5 Millionen Türken manipulieren 80 Millionen Deutsche. Die richtige Entscheidung wäre, wer sich nicht integriert, muss gehen.

16. Oktober 2010


Anmerkung aus Biblischer Sicht zur Entstehung des Islams

Abraham der Urvater des jüdischen Volkes war mit Sara verheiratet, die jedoch keine Kinder gebären konnte. In der damaligen Zeit musste deshalb die Magd die Kinder stellvertretend gebären. Zuvor hatte jedoch Gott Abraham einen Sohn vorausgesagt den Sara trotz ihres hohen Alters gebären sollte (1. Moses 21). Abraham und Sara glaubten jedoch Gott nicht und so kam die unglückliche Geburt des Ismael durch die Magd Hagar als ein Sohn Abrahams.

Gott hielt jedoch sein Versprechen und Sara gebar im hohen Alter einen Sohn namens Isaak. Vom Sohn der Hagar Ismael entstand ein großes Volk, das heute unter dem Namen Islam bekannt ist. Der tatsächliche Erbe allerdings, so wurde von Gott verfügt, war Isaak der leibliche Sohn von Abraham und Sara.

Der Heilige Apostel Paulus schrieb in seinem Brief an die heidenchristlichen Gemeinden in Galatien (Brief an die Galater) im Kapitel 4, 22 ff: „Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd (Hagar) und einen von der Freien (Sara). Doch der von der Magd war dem Fleische nach geboren, der von der Freien hingegen zufolge der Verheißung (Gottes).“ Weiter fährt Paulus in dem Brief fort (4,28 ff): „Ihr aber Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. Doch wie damals der dem Fleische nach Geborene den verfolgte, der es dem Geiste nach war, so ist es auch jetzt. Doch was sagt die Schrift? Treib fort die Magd und ihren Sohn! Denn der Sohn der Magd (Ismael) soll nicht Erbe sein mit dem Sohn der Freien (Isaak).

Gott hat zwar auch der Hagar versprochen, dass aus ihrem Sohn Ismael ein großes Volk werden würde, doch ein Erbe Abrahams ist Ismael nicht.

Bundespräsident Wulff sollte als Christ mal die Bibel zur Hand nehmen. Auch dass sollte Wulff zu denken geben: 1529 standen die Türken kriegerisch vor Wien, jetzt beherrschen sie zunehmend Deutschland ohne Waffen durch ihre muslimische Demografie in der potenzierten Geburt kleiner kopftuchtragenden Mädchen.


7. Oktober 2010
nach oben

Wehrhafte Demokratie?

Wer die Wahrheit sagt, wird mundtot gemacht - Sarrazin legt den Finger in die Wunde deutscher Politikempfindlichkeit

Von Frank Walenszus

Sarrazin hat das gesagt, was die Mehrheit der Deutschen denkt. Millionen in Deutschland lebende Türken lehnen den deutschen Staat ab, nehmen aber gern dessen sozialen Leistungen an. Die Reaktion der Politik und Parteien zu Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ offenbart die Schieflage deutscher Befindlichkeit.

Das Geschwafel der Politiker um eine wehrhafte Demokratie ist nichts anderes als eine Worthülse. Die offizielle Politik lebt offensichtlich in einer Parallelgesellschaft zur deutschen Bevölkerung, vereinnnamt durch Millionen Muslime in Deutschland. Haben etwa die Muslime bereits ihre Vasallen in der Wirtschaft und im Staat installiert? Die vielfache Geburt neuer Kopftuchmädchen lässt die Deutschen in wenigen Jahrzehnten zu Fremde im eigenen Land werden. Das Kosovo, das serbisch war und nun von albanischen Muslimen beherrscht wird, ist ein aktuelles Beispiel für die aggressive Expansion des Islam.

Es ist erstaunlich mit welcher Sorglosigkeit die deutsche Regierung wider dem eigenen Volk handelt. Sarrazin hat zur rechten Zeit mahnende Worte gesprochen. Die deutsche offizielle Politik fiel vor dem Islam auf die Knie.


10.09.2010
nach oben

Exotisches in ungeahntem Farbenspiel

Schmetterlingsfarm in Trassenheide und Naturerlebniswelt in Heringsdorf bieten Einblicke in die tropische Vielfalt Asiens und Südamerikas


Von Frank Walenszus

Trassenheide/Heringsdorf. Einen Tag in den Tropen an der Ostsee zu verbringen, wird so mancher als einen Gedanken aus der Fantasie bewerten. Und doch ist es so. Eine Schmetterlingsfarm in Trassenheide und eine Naturerlebniswelt in Heringsdorf laden zum Bestaunen der bunten Vielfalt südamerikanischer und asiatischer Schmetterlinge Großinsekten und Spinnentieren ein.

Nur ein Türspalt trennt das raue Ostseeklima von der drückenden tropischen feuchten Hitze in einer Halle.Exotische Gewächse versetzen den Besucher in die urwüchsige Natur ferner Länder. Schmetterlinge in einer ungeahnten bunten Vielfalt treiben hier ihr unstetiges Leben, hasten von Blüte zu Blüte, bizarr und doch so lebensnah wie im fernen Asien oder Südamerika selbst.

So muss sich Alice gefühlt haben, als sie das Wunderland betrat. Freilich muss der Besucher sehr viel Geduld aufbringen, um die unstetigen Flieger als Foto mit nach Hause nehmen zu können. Die Aufmerksamkeit lenkt da besonders der Himmelsfalter aus Südamerika auf sich – tiefblau mit schwarzen Rändern, die mit goldgelben Punkten geschmückt sind, lockt er immer wieder zum Schnappschuss und entzieht sich dann gekonnt dem Objektiv. Aber auch übergroße Bananenfalter versetzen den Betrachter in Erstaunen. Putzig sind sie mit ihren augenähnlichen „Knöpfen“ auf dem unteren Teil der Flügel anzuschauen. Sie werden besonders am späten Nachmittag aktiv und schwirren in ihrem Zickzackflug durch den minitropischen Urwald in der Schmetterlingsfarm.

Geruhsamer geht da der Atlas-Seidenspinner zu Werke. Der größte Schmetterling der Welt weiß wohl um seine Schönheit und ganz wie ein Fotostar posiert er sich vor den Kameras nur hin und wieder von dem Flug der eleganten Baumnymphen in den Schatten gestellt, die, so scheint es, die Zeit überholen zu wollen, denn nur 14 Tage dauert ihr irdisches Dasein.

Die Gestaltung des tropischen Parks ist besonders reizvoll. Bananenstauden, Karambolen, Passionsblumen und eine Vielzahl exotischer Bäume und Pflanzen sowie sanft dahinfließende Wasserspiele versetzen den Besucher in eine Traumwelt wie man sie nur bei Fernreisen erleben kann.

Die Schau Naturerlebniswelt in Heringsdorf bietet dem Bsucher eine Austellung mit hierzulande kaum bekannten Tieren in einer Aquarien- und Terrarienlandschaft. Eine begehbare Amethystenhöhle, mit einer Riesendrüse von rund fünf Tonnen Gewicht versetzen den Betrachter in eine Wunderwelt der Natur. Eine Sonderausstellung "Exotische Souvenirs Artenschutz im Urlaub" zeigt erstmals in Zusammenarbeit mit dem deutschen Zoll beschlagnahmte Tiere und Tierprodukte, die unter Artenschutz stehen und von Urlaubern von ihren Fernreisen unerlaubt mitgebracht wurden. Die Ausstelung ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen.


nach oben


U-461 geht nicht mehr auf Tauchfahrt

Größtes sowjetisches U-Boot der Juliett-Klasse ist nun Museum im ehemaligen Hafen der DDR-Marine in Peenemünde

Von Frank Walenszus

Peenemünde. Was zu DDR-Zeiten ein streng gehütetes Geheimnis war, lockt nun die Besucher als Museum im ehemaligen DDR-Marinehafen Peenemünde an: Das größte sowjetische konventionelle U-Boot der Juliett-Klasse. U-461 ist ein dieselgetriebenes Unterwasserfahrzeug und Träger taktischer Raketensysteme. Die Juliett-Klasse wurde 1965 in den Dienst gestellt. Bis 1993 versah U-461 neben fünf weiteren U-Boten seiner Klasse seinen Dienst in der 58. U-Boot-Brigade der Baltischen Rotbannerflotte. Die Basis war der Marinestützpunkt in Liepaja (Liebau) in Lettland.

Dem Besucher hallen sowjetische Militärmärsche aus dem Inneren des U-Bootes entgegen. Anschaulich präsentiert das größte U-Boot-Museum die Bedingungen der sowjetischen Matrosen an Bord. Vier Motorisierungen mit insgesamt rund 12000 PS sorgten für die nötige Schubkraft des rund 86 Meter langen und 9,70 Meter breiten U-Bootes. Für nötige Schleichfahrten sorgten zwei Eltektromotoren für absolute Stille unter Wasser.

Die Juliett-Klasse diente vorrangig zur Bekämpfung von Wasserfahrzeugen. Aus zwei hochklappbaren Doppelstarter für die Flügelraketen wurden die Schiff-Schiff-Raketen abgefeuert. Darüber hinaus verfügte U-461 über sechs Bugtorpedorohre und vier Hecktorpetorohre. Abgefeuert wurden die Raketen nur im aufgetauchten Zustand mit einer maximalen Geschwindigkeit von rund acht Knoten bei einer See der Stärke 4.

Der Körper von U-461 ist durch sieben wasserdichte und druckfeste Schotten in acht Abteilungen gegliedert. Was für die Besatzung ein Kinderspiel war, sich durch die Schotten von Abteilung zu Abteilung zu bewegen, stellt sich zumindest für den Besucher durchaus als ein etwas schwieriges Unterfangen dar. Für den Laien fast unvorstellbar, dass die Matrosen rund 90 Tage in dieser mit Technik gespickten Stahhlröhre verbracht haben und das bei einer Arbeitstauchtiefe von 240 Metern. Die Grenztauchtiefe betrug 300 Meter. In Notsituationen konnte U-461 auch auf 400 Meter abtauchen. Die maximale ununterbrochene Tauchfahrt betrug 800 Stunden bei einer maximalen Geschwindigkeit von 18 Knoten. Die maximale Geschwindigkeit bei Überwasserfahrt betrug lediglich 15,9 Knoten.

Um den Gegner zu täuschen besaßen die Boote der Juliett-Klasse Ausstoßrohre für so genannte Täuschkörper. Nach deren Ausstoß wurden Gasbläschen entwickelt, die dem Gegner ein U-Boot vortäuschen sollten. Diese Täuschungsmanöver wandten bereits deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg an.


nach oben


Freibeuter und Robin Hood der Meere

Einzigartige Schau von Skulpturen aus Sand zeichnen das legendäre Leben des Piraten
Klaus Störtebeker und seiner Vitalienbrüder nach - Sand-Skulpturen-Festival 2010



Von Frank Walenszus

Neddesitz/Rügen. Dass hartgesottene Piraten mitunter auch aus Sand bestehen, ist wohl weniger bekannt. In Neddesitz auf Rügen jedenfalls kann man diese bestaunen. Störtebeker und andere Seeräuber sind hier auf rund 5000 Quadratmetern in zwei Ausstellungszelten und im Freigelände zu sehen. Ein Piratenabenteuer der Extraklasse, so bewertet die Rügener Landrätin Kerstin Kassner das Kunstspektakel. Sie hofft, das Sand-Skulpturen-Festival auf Rügen etablieren zu können.

Namhafte Künstler aus der ganzen Welt haben in 19 Bildern das verwegene Leben des Klaus Störtebeker und seiner Kumpane in Sand nachgestellt. Eine Kunstform, die bereits die Ägypter 4000 vor Chr. beherrschten. Auch die neuzeitlichen Künstler, unter anderem aus Holland, verwenden für ihre Werke nur Sand und Wasser. Dem gestampften Sand kann selbst eine Sturm bis zur Windstärke 7 nichts anhaben. Die Lebensdauer solcher Skulpturen im Freien kann bis zu mehreren Monaten betragen. Die Niederländer erzielten bisher einen Rekord von 21 Monaten. Steht gar die Skulptur in einer Umhausung beträgt die Lebensdauer Jahrzehnte, sofern das Kunstwerk nicht berührt wird.

Im ersten Bild der Ausstellung wird die Legende des Klaus Störtebeker nachgestellt. Seinen Namen, so war zu erfahren, habe der Freibeuterkapitän seiner Trinkfestigkeit zu verdanken - aus dem Niederdeutschen von “Stürz den Becher”. Er war Anführer der Vitalienbrüder, die einst Ende des 14. Jahrhunderts die Versorgung der Stockholmer Bürger mit Lebensmitteln sicherten aufgrund der Belagerung der Stadt durch dänische Truppen.

Zu sehen sind Bilder von Stralsund aus dem 14. Jahrhundert, die über fünf Jahrhunderte Geschichte der Hanse. Bilder aus dem Krieg zwischen Schweden und Dänemark sind sehr eindrucksvoll in Sand geformt und auch die Vitalienbrüder von Störtebeker wie Gödeke Michels, Hennig Wichmann, Klaus Scheld und Magister Wigbold kommen zu Ehren, die den dänischen Soldaten arg zu schaffen machten. Albrecht III. ist zu sehen, der nach Mecklenburg reiste und mit einem Heer nach Schweden zurückkam, geschlagen wurde und in Gefangenschaft geriet. Weitere Bilder sind dem Piratenleben des Störtebeker gewidmet wie auch seine Vermählung mit der Tochter des friesischen Häuptlings Keno ten Broke, wie es die Saga vermittelt.

Im Bild 15 und 16 wird die Festnahme Störtebekers und seine Hinrichtung dargestellt. In Hamburg wurde er mit seinen Gefolgsleuten auf dem Grasbrook hingerichtet. Die Legende berichtet von einer Bitte, die ihm gewährt werden soll. Es sollten all jene seiner Getreuen frei sein, an denen er, mit bereits abgeschlagenen Kopf noch vorbeischreiten könne. Der kopflose Störtebeker hatte bereits den elften Mann passiert, als ihm, der Legende nach, der Henker Meister Rosenfeld ein Bein stellte, und Störtebeker stürzte.


nach oben


Für ein paar Tage den Kummer vergessen

17 Mädchen und Jungen aus Weißrussland verbringen erlebnisreiche Ferien in Westsachsen und im Erzgebirge
Eintrittskarte des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge

Von Frank Walenszus

Lichtenstein. Vier erlebnisreiche Wochen verbringen derzeit 17 Kinder aus Weißrussland im Landkreis Zwickau. Sie kommen aus der Region Tschernobyl, die Mitte der 80er Jahre von einer Katastrophe in einem Atomkraftwerk heimgesucht wurde und viele Todesopfer forderte. Die Region ist radioaktiv verseucht ist menschenleer. Kinder sind besonders noch nach Jahren von diesem Unglück betroffen. Seit langem unterhält der Demokratische Frauenbund Deutschland (DFD) enge Beziehungen zu dieser Region und bietet elterngelösten Kindern frohe Ferientage in Sachsen.

Vom 9. bis 13. August waren die Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren zu Gast in Lichtenstein und wohnten im Internat des Gymnasiums. Die Frauenzentren Hohenstein-Ernstthal und Lichtenstein organisierten erlebnisreiche Tage für die Kinder. Indianergeschichten und Kinder, das passt irgendwie zusammen, da liegt es nahe, dass die Kinder im Karl-May-Museum in Hohenstein Ernstthal Winnetou und Old Shatterhand begegneten und sich mit dem Leben der Ureinwohner Nordamerikas vertraut machten. Im HOT-Badeland verbrachten die Wasserhungrigen ein paar unbeschwerte Stunden.

Wandernd erkundeten die Kids die nähere Umgebung von Lichtenstein, so auch nach Heinrichsort, wo sie in der Gaststätte „Krone“ mit Basteln einen kurzweiligen Nachmittag erlebten. Der Jugendklub „Riot“ Lichtenstein sorgte Tags darauf für Kurzweil und Entspannung und in der Miniwelt kamen die Kinder nicht aus dem Staunen heraus, dass sie in so kurzer Zeit eine Weltreise erlebten.

Abschluss ihres Aufenthaltes in Lichtenstein bildete am Freitag der Besuch des Bergbaumuseums Oelsnitz und des Freizeitzentrums Lugau. Darauf hatten die Kinder besonders gewartet, versprach doch die „Einfahrt“ in den Berg abenteuerlich zu werden. Sie ließen sich von dem Freitag und obendrein noch der 13. im August nicht schrecken.

Marion Dittmann war für zwei Stunden der Steiger für die kleine Gruppe und führte sie sachkundig durch das Revier, in dem bis 1971 Steinkohle abgebaut wurde. Gespannt lauschten die Kinder den Erläuterungen von Marion Dittmann. Eine Dolmetscherin übersetzte das kindsgerecht ins Russische. Der Weg führte durch Stollen und Abbaustrecken mit dem damaligen Arbeitsgerät der Kumpel, was den Kindern einen Eindruck von der schweren und mitunter gefährlichen Arbeit der Bergleute vermittelte.

Im Maschinenhaus leuchteten besonders die Augen der Jungen, als sie die zwei Dampffördermaschinen aus dem Jahr 1923 erblickten. Ohne deren Kraft wäre kein Hunt mit Steinkohle gefördert worden. Beide zusammen bündeln eine Kraft von 1800 PS.

Wie Ute Hoch, Leiterin des Frauenzentrum Lichtenstein, sagte, habe das Frauenzentrum durch Gewerbetreibende der Stadt und Handelseinrichtungen eine tolle Hilfe erhalten. Sie unterstützten mit Sachspenden den Aufenthalt der Kinder in Lichtenstein und Hohenstein-Ernstthal. Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums sorgten für das leibliche Wohl der Feriengäste. Gaststätten wie das Hotel „Drei Schwanen“ in Hohenstein Ernstthal oder der Ratskeller in Lichtenstein sponserten Mittag und Abendessen. Am 27. August heißt es für die weißrussischen Kindern wieder Abschied nehmen.



15. 08. 2010
nach oben


Kommentar

Der leise Protest der Protestanten

Gottesdienste bleiben Antworten auf Nöte der Menschen schuldig –
2,6 Millionen Austritte aus der ev.-lth. Kirche in zehn Jahren

Von Frank Walenszus

Die Kirchen stecken seit langem in der Krise. Spärlich besuchte Gottesdienste und Kirchenaustritte sind nur zwei Aspekte, mit denen es die Gemeinden vor Ort zu tun haben. In Deutschland gab es 1990 noch 28,3 Millionen Katholiken, im vergangenen Jahr waren es nur noch 25,5 Millionen. Dieser Trend schwindender Kirchenmitglieder trifft aber nicht nur die Katholiken. Innerhalb von nur zehn Jahren hat die evangelische Kirche in Deutschland etwa 2,6 Millionen Kirchenmitglieder verloren und kam 2007 auf 24,8 Millionen organisierte Gläubige.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind nicht nur in der Krise von Politik und Gesellschaft zu suchen. Auch wäre es verfehlt, die jüngsten Offenbarungen des Missbrauchs in der röm.-kath. Kirche als die Ursache anzusehen. Es wäre fatal wenn die evangelisch-lutherische Kirche nun mit den Finger auf ihre katholischen Brüder und Schwestern zeigen würde. Ellen Überschär, Generalsekretärin des Zweiten Ökumenischen Kirchentages stellte das eindeutig klar: „Wir Evangelische können uns jetzt aber nicht hinstellen, schadenfroh auf die katholische Kirche schauen und sagen, wir sind da draußen.“

Die Krise der evangelisch-lutherischen Kirche und ihre abhanden gekommene Mitglieder sind eine Wirkung der inneren verkrusteten Strukturen. Die Kirche erreicht inhaltlich zunehmend weniger ihre Mitglieder. Finanzkrise, Massenarbeitslosigkeit, HartzIV, Verarmung breiter Volksschichten spiegeln sich kaum in den Gottesdiensten wieder. Der Protest der Protestanten gegen diese Auswüchse des Turbokapitalismus ist zu einem Seufzen verkommen. Schwache und mit Mühseligkeit Beladene finden kaum noch in den Gottesdiensten oder im Gemeindealltag Zuspruch, von Hausbesuchen ganz zu schweigen. Das fast ausschließliche Hinwenden zu den Vitalen ist ein vitaler Fehler. Jesus Christus verwies bereits in der Auseinandersetzung mit den Pharisäern darauf: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht. Darüber täuscht auch nicht der Appell an das gerechte Miteinander aller Menschen hinweg, mit dem der 2. Ökumenische Kirchentag in München jüngst zu Ende gegangen ist.

Vielen Menschen ist die Kirche einfach zu angepasst, wenig streitbar in der Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Hier sollte sich vor allem die evangelisch-lutherische Kirche auf den Reformator Martin Luther rückbesinnen und dem Volk aufs Maul schauen, um in der mitunter derben Sprache des Reformators zu verweilen. Welche Antworten geben die Kirchen den von Drangsal befallenen Menschen? Bei einer Spurensuche in der ev.-lth. Kirche wird man kaum fündig. Die Gottesdienste sind meist harmlos und kraftlos, bieten kaum Zurüstung, um mit den Problemen der gesellschaftlichen Wirklichkeit klar zu kommen. Die Folge ist, nicht einmal mehr zehn Prozent der Gemeindeglieder besuchen regelmäßig den Gottesdienst.


27.05.2010
nach oben



Kampfjets im Museum ganz friedlich

Einblick in sowjetische und deutsche Militärluftfahrttechnik im Museum am Flugplatz Leipzig-Altenburg



Von Frank Walenszus

Altenburg-Nobitz. Ein von der sowjetischen Armee streng gehütetes Geheimnis offenbart sich den Besuchern des Museums „Flugwelt“ nahe des Flugplatzes Altenburg-Nobitz. In akribischer Arbeit schuf der gemeinnützige Verein ein Museum der Fluggeschichte, das einen Einblick in die Geschichte des Flugplatzes ermöglicht. Hier starteten Agrarflugzeuge und dann die Jagdflugzeuge der MIG-Serie der sowjetischen Luftstreitkräfte in der DDR Gegründet wurde das Museum im Jahr 2005 und seit dem zieht es so manchen Luftfahrtinteressierten in seinen Bann. Heute starten vom Flugplatz Leipzig-Altenburg Passagiermaschinen der Fluggesellschaft Ryanair nach London oder Spanien. Derzeit wird das Abfertigungsgebäude modernisiert.

Das Kampfflugzeug MIG. (Foto: FW)

Was andere Museen wohl kaum zu bieten haben, hier kann der Besucher bis ins Detail am Original und am Modell die faszinierende Welt des Fliegens erleben. Doch nicht nur über das sowjetische Flugwesen wird anschaulich berichtet, sondern auch über die bittere Deutsche Geschichte vom II. Weltkrieg bis in die Gegenwart.

Dem Besucher werden die Ausstellungsstücke bis ins Detail durch Schautafeln in Wort und Bild erläutert. Katapultsitze der sowjetischen MIG sind zu sehen, Strahltriebwerke bis hin zur Ausrüstung der Kampfpiloten. Wer weiß schon, dass die Piloten auf ihrem Schleudersitz in Notfällen mit einer Geschwindigkeit von 130 Kilometern in der Stunde aus ihrem Jagdflugzeug katapultiert werden. Zu lesen ist auch von Abstürzen der MIG 21 und der F 114.

Der Seeaufklärer "Breguet Atlantic" der deutschen Bundesmarine. (Foto: FW)

Ein besonderer Anziehungspunkt ist ein Seeaufklärer der Bundesmarine. Er flog noch selbstständig bis zum Airport Altenburg und fand seine letzte Ruhestätte im Freigelände des Museums. Einer von den einst 14 Seefernaufklärern ist voraussichtlich noch bis Mitte 2010 im Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" in Nordholz im Einsatz. Diese 14 Aufklärer der Breguet Atlantic Serie wurden durch acht Flugzeuge der P-3C Orion-Klasse ersetzt. Bis zu 19 Mann Besatzung versahen in dem veralteten Luftfahrzeug ihren Dienst und lauschten in die Tiefen der Weltmeere nach feindlichen Unterwasserbooten.

Nicht einmal eine Blechbüchse, die irgendwo auf dem Meeresgrund lag, entging den Marinesoldaten. Luxus gab es an Bord nicht. Die Arbeitsplätze waren zweckmäßig und mit viel Elektronik versehen. In der mit Sicherheitsglas versehenen Rumpfspitze und an den Seiten des Flugzeuges saßen ebenfalls Beobachter, die den Überwasserbereich in Augenschein nahmen. Andere Aufklärer saßen an den sechs bis acht elektronischen Arbeitsplätzen im Rumpf des Aufklärers und spähten elektronisch in die Tiefen der Ozeane. Der Dienst erfolgte rund um die Uhr. "Dienstfreie" Soldaten schliefen in den Kojen, um sich für ihre Schicht fit zu machen. Eine kleine Bordküche diente der Versorgung der Besatzung.

Im unteren Bereich des Rumpfes befanden sich Abwurfeinrichtungen für Torpedos, Wasserbomben und Minen zur Bekämpfung von Unterwasser- und Überwasserzielen. Der schwarze „Pickel“ an der unteren Rumpfseite beherbergte das Radar zum Aufspüren des Gegners.

Bilderfolge auf Button "Fotos"

Erreichbarkeit des Museums: Telefon 03447 515033; Fax 03447 515034

nach oben



Gesetzliche Krankenkassen bitten Versicherte zur Kasse

Verwaltungskosten von 8,3 Milliarden Euro

Senken des Eigenaufwands der Kassen und der Mehrwertsteuer auf Medikamente wäre der richtige Weg zur Kostendämpfung

Von Frank Walenszus

Dieser Tage flattern den gesetzlich Versicherten Schreiben ihrer Krankenkassen in Haus. So lässt auch die DAK Unternehmen Leben ihre Mitglieder wissen, dass Millionen von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung in diesem Jahr mehr Geld für ihre Gesundheit ausgeben müssen.

Weiter heißt es: Die Ausgaben für Ärzte und Krankenhäuser und Arzneimittel würden steigen. Lapidar heißt es in den Schreiben: „Die DAK als starker Partner für ihre Gesundheit zögert die notwendige Entscheidung nicht länger hinaus. Ab Februar 2010 erheben wir einen Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich.“ Und damit das gleich festgeklopft wird, liegt dem Schreiben gleich eine Abbuchungsgenehmigung mit bei. Als Bonbon gibt es ein Gewinnspiel, wenn eine Einzugsermächtigung bis zum 15. März erteilt wird.

Eine Senkung des Verwaltungsaufwandes oder eine Reduzierung der rund 360 Krankenkassen wäre jedoch der richtige Weg. Auch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente könnte aus der Finanzklemme dauerhaft helfen. Allein im vergangenen Jahr habe der Staat 4,35 Milliarden Euro an den Medikamenten mit abkassiert. Der Zusatzbeitrag ist vermutlich erst der Anfang des sozialen Kahlschlages der von Gesundheitsminister Rößler (FDP) ins Auge gefassten neuen Gesundheitsreform.

Anstatt die Zahl der Krankenkassen mit ihrem unerhörten Verwaltungsaufwand zu reduzieren, nimmt man unbotmäßig wiederum die Schwächsten in die Pflicht. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Mit bis zu 36 Euro pro Monat können die Kassen den Versicherten zusätzlich belasten.



Freilich, die Weichen für diese Entwicklung sind viel früher gestellt worden. Ursula Schmidt hätte besser daran getan, die Verwaltungskosten der Kassen unter die Lupe zu nehmen. Laut der "Neuen Allgemeinen" gaben die gesetzlichen Krankenkassen 8,3 Milliarden Euro im Jahr 2008 dafür aus. 131 Millionen Euro wurden für Werbezwecke verschleudert. Für Ruhegehälter, Pensionen und Renten aus Zusatzversorgungen seien insgesamt 569 Millionen ausgegeben.

Die Verwaltungskosten werden weiter steigen. Die Kassen selbst machten die Rechnung auf, dass bis zu 1,5 Milliarden Euro der Einzug der Zusatzbeiträge kosten wird. Zumindest hat das die AOK errechnet. Der Wahnsinn wird auf die Spitze getrieben, indem die Zusatzbeiträge einzeln bei jedem Mitglied eingezogen werden. Folglich müsse, so die "Neue Allgemeine", für jedes Mitglied ein eigenes Konto für rund 50 Millionen gesetzlich Versicherte angelegt werden. Der Verwaltungsaufwand zum Einkassieren der acht Euro wird mit 2,50 Euro angegeben.


nach oben



Holzwurm trifft auf Leseratte

Sonderausstellungen und Workshops im Detz-Centrum Lichtensein


Eine einladende Aufforderung wieder einmal zum Buch zu greifen, vermittelt die Sonderausstellung "Holzwurm trifft auf Leseratte". (Foto FW)
Von Frank Walenszus

Lichtenstein. Mit sechs Sonderausstellungen wartet das Daetz-Centrum im sächsischen Lichtenstein im Schlosspalais in diesem Jahr auf. Bis zum 9. Mai wurde die Ausstellung „Auserlesen – Holzwurm trifft Leseratte“ gezeigt. Zu sehen waren in Holz gestaltete Gedanken, Formen und Momente zum Thema Lesen. Bis zum 20. Juni ist noch die Ausstellung „Die Kunst zum Leben“ als Sonderausstellung zu besichtigen. Mit dieser Wanderausstellung des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller zeigt der Verein Kunstwerke, die durch farbliche Abstraktion eine Vielfalt der Produkte mit dem Logo „Echt Erzgebirge – Holzkunst mit Herz“ repräsentieren.

Eine Sonderausstellung der besonderen Art öffnet vom 9. Juli bis 12. September ihre Pforten. Mit der Exposition „Berührungen – Die fühlbar andere Ausstellung“ erwartet die Besucher die Möglichkeit, was sonst nicht gestatt ist, nämlich das Anfassen der Plastiken. Reliefs und Skulpturen ermöglichen Blinden und Sehbehinderten eine enge Beziehung zur Holzbildhauerkunst. Doch auch für Sehende ist diese Ausstellung ein Erlebnis, wird doch für sie Blindsein temporär fühl- und nachvollziehbar.

Am 19. November wird eine Krippenausstellung unter dem Thema „Andere Länder, andere Krippen“ eröffnet. Sie wird bis zum 30. Januar 2011 zu sehen sein.. Im Mittelpunkt steht das „Weihnachtsland Erzgebirge“ lädt aber auch zu einem Streifzug mit einzigartigen Krippen durch die biblische Weihnachtsgeschichte ein.

Weiterhin finden sechs Workshops in diesem Jahr im Daetz-Centrum statt. Den Anfang machte ein Kurs zu historischen Beiztechniken der vom 7. bis 9. Mai stattfand. Am 4. Juni waren einheimische Holzarten der Gegenstand eines Workshops. Der Kurs vermittelte Informationen zu den Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der gebräuchlichsten einheimischen Hölzer. Ein nationales Holzbildhauersymposium findet vom 31. Juli bis 7. August im Daetz-Centrum statt. Hier können eine Woche lang Besucher Holzbildhauern bei ihrer Arbeit zuschauen. Die dabei hergestellten Kunstwerke sollen Bestandteil des Lichtensteiner Skulpturenpfades werden.


nach oben


Kommentar

An den Rändern sitzt der Tastsinn

Merkel, Westerwelle und Co. und deren Spiel mit der Büchse der Pandora

Von Frank Walenszus


Die Parteien ob CDU, FDP oder SPD alle drängen sie in die Mitte. Parteien der Mitte wollen sie sein. Überbieten sich in ihrem Geschrei: Wir sind die Mitte! Und wo bleibt der Ruf: Wir sind das Volk! Über Inhalte schweigen sich die Parteiführer aus. Politische Schlagwörter, die dem Volk um die Ohren geknallt werden. Die Mitte beginnt weit oben. Da passt eben die Besteuerung von Bonuszahlungen für Banker nicht ins Bild. Die armen Reichen. Bei rund 80 Millionen Steuerzahlern ist doch weit mehr zu holen.

Leere Worthülsen bleiben solche Bekenntnisse, denn wer und wo die Mitte ist, bestimmen schlicht und ergreifend die so genannten Volksparteien für sich. Die Standortbestimmung ist klar: Wo wir sind, da ist die Mitte. Basta!

Da schreckt man den deutschen Michel mit Rechts und Links als Abgesandte der Pandora. Derweil halten die Büchse der Pandora schon längst Merkel und Co. in den Händen. die sie von Zeit zu Zeit, je nach Bedarf, einen Spalt breit öffnen und wieder schließen. Und der Michel: Es hätte ja schlimmer kommen können. Freilich, der Bauch ist voll, das Auto steht vor der Tür und im Sommer ist der Flieger gebucht. Ab in den Süden.

Da halte ich es lieber mit dem Zitat des Schweizer Schriftstellers Adolf Muschg:
„Wie hält es die Mitte mit ihren Rändern? Es ist weise und klug, so zu fragen. Denn die Ränder bestimmen insgesamt die Form einer Gesellschaft, ihre Lebensform; von den Rändern her entwickelt sie sich oder stirbt ab; dort sitzt der Tastsinn für das Neue, das auf sie zukommt; dort entscheidet sich die Gesundheit ihres Stoffwechsels, die Gutartigkeit ihres Wachstums; dort an den Rändern lernt das System – oder es verschließt sich gegen sein Überleben.“


nach oben

Kommentar

Politische Seiltänzerei

Hat sich Merkel Zustimmung Sachsens im Bundesrat für das FDP-Steuerpaket mit Geheimabsprache erkauft


Von Frank Walenszus

Nun lassen FDP und CDU/CSU die Katze aus dem Sack. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, bereitet die Koalition in aller Stille eine Gesetzesänderung vor, nach der Länder und Kommunen nicht eigenes Geld mit zusteuern müssen, wenn sie Gelder des Bundes für Investitionen erhalten wollen.

Das wiederum ruft den Bundesrechnungshof auf den Plan, der vor eine solche Gesetzesänderung warnt. Das Kriterium der Zusätzlichkeit müsse erfüllt werden als eine ökonomische und verfassungsrechtliche Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Bundesmittel.

Interessant dabei ist, dass insbesondere Sachsen auf eine vorgesehene Aufweichung des Konjunkturpakets gedrängt haben soll. Merkel habe dem Freistaat eine solche Vorgehensweise zugesichert, um die Zustimmung Sachsens für die Steuersenkung für Hoteliers zu bekommen. Ein politischer Deal zwischen dem Bund und Sachsen, der ökonomisch eine drohende gesamtwirtschaftliche Störung begünstigt. Noch vor dieser Geheimabredung hatten Ministerpräsident Stanislaw Tillich großspurig verlauten lassen, dass er gegen die von der FDP initiierte Steuersenkung sei und mit einem Veto im Bundesrat agieren wolle. Wo eine Hand die andere wäscht geht es meist nicht sauber zu.

Laut FAZ haben Union und FDP am 24. März im Haushaltsausschuss die Weichen für eine Aufweichung des Zukunftsinvestitionsgesetzes gestellt. Sie brachten einen Änderungsantrag ein, der darauf abzielt, den Ländern weitgehend freie Hand zu lassen. Ihre Beteiligung muss danach nicht länger dazu führen, dass ihre Investitionsausgaben im Vergleich zum Status quo steigen, schreibt das Blatt. Das Kriterium Zusätzlichkeit beziehe sich nach der Gesetzesnovelle „ausschließlich auf das geförderte Vorhaben“, heißt es in der Begründung der Antragsteller.

Die Folgen sind kaum übersehbar, da die angestrengte Gesetzesänderung dem Gesetz zur Abschaffung des Finanzplanungsrates beigefügt werden soll. Damit verpasse die Bundesregierung dem demokratischen Kontrollorgan Bundesrechnungshof ein Korsett. Dem Bundesrechnungshof wird das Recht verweigert, zu kontrollieren, ob die Gelder der Investitionshilfen zweckentsprechend eingesetzt wurden. Damit werde quasi den Ländern freie Hand in der Verwendung der Mittel gewährt und der Steuergeldverschwendung Tür und Tor geöffnet.


nach oben



Kommentar

Berliner Schnüffelneurose

Karlsruhe bescheinigt der Regierungsbank erneut Bruch des Grundgesetzes


Von Frank Walenszus

Die Verfassungsrichter in Karlsruhe haben erneut der Bundesregierung mangelhafte Arbeit in ihr Stammbuch geschrieben. Das Gesetz zur Überwachung der Telekommunikation wurde durch das Verfassungsgericht gekippt. Die im Gesetz verabschiedete Vorratsdatenspeicherung sei so mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, urteilten die Richter. 35.000 Menschen hatten gegen das Gesetz in einem Antrag an das Gericht geklagt.

Die Berliner Koalition und der Bundesrat hatten das Gesetz 2007 durchgewunken und dabei die Grundrechte der Bürger missachtet. Gleichwohl wie es mit dem neuesten Richterspruch aus Karlsruhe gegen das Hartz-IV-Gesetz geschehen ist. Die Klatsche, die die Verfassungsrichter der Koalition verabreicht haben, macht einmal mehr deutlich, wie sehr die auf der Regierungsbank Sitzenden von einer Schnüffelneurose erfasst sind.

Doch auch das wurde mit dem Urteil deutlich, die Vorratsdatenspeicherung ist keineswegs vom Tisch. Das Gericht setzt nur das derzeitige Gesetz wegen Formfehler außer Kraft, nicht aber die Vorratsdatenspeicherung, zumal bestehende EU-Richtlinien davon nicht betroffen sind.


nach oben